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Microsoft Surface Book macht Kunden Ärger

29.10.2015 | 10:49 Uhr |

Das neue Hybrid-Laptop Surface Book wurde schon als Macbook-Pro-Konkurrent gefeiert. Jetzt ist von diversen "Kinderkrankheiten" die Rede.

Probleme beim Microsoft Surface Book, das mit seiner Hybrid-Ausstattung gleichzeitig als Laptop mit dezidierter Grafikkarte sowie als Tablet durch Abkoppeln des 13,5-Zoll-Displays fungiert und als sogenanntes "Convertible" oder auch Two-in-One (2-in-1) einzustufen ist, machen den ersten Käufern Sorgen. So lässt sich nach diversen Berichten, die Winfuture.de zusammenfasst , teilweise das Tablet mittels dem Undocking-Mechanismus erst nach mehreren Versuchen abtrennen. Bei einigen Anwendern soll das Display des Surface Book pausenlos flackern oder schaltet sich ein und aus. Das Scrollen bei Webseiten ist mit Schwankungen der Farbtemperatur und der Wiederholfrequenz gekoppelt, überhaupt scheinen die Grafiktreiber derzeit noch nicht ausgereift zu sein. Manchmal würden sich sogar externe Displays vorübergehend einfach ausschalten – gerade dann, wenn das wie beim Betrachten von Videos besonders aktiv sein muss.

Während manche der Probleme sich wohl per Software-Updates regeln lassen, dürfte dies bei der ersten Generation des neuen Microsoft-Laptops schwerer fallen, wenn es etwa um die hakelige Trennung von Tastaturgehäuse und Tablet geht. Nach einigen Berichten kommen die Geräte sogar defekt oder kaum funktionstüchtig beim Kunden an. Auch von Abstürzen ist in den Berichten der Käufer die Rede. Die Liste ist noch länger, angesichts des doch großen Hypes und hohen Preises für das Surface Book, das in Deutschland noch nicht erhältlich ist, sollte dies eigentlich nicht passieren dürfen.

Kommentar: Äpfel und Birnen

Nicht nur doppelt so schnell, sondern sogar dreimal schneller als das Macbook Pro sei Microsofts Surface Book, haben erste Benchmarks ergeben . Die Tests als solche lassen wenig Zweifel offen, ihre Interpretation ist aber mehr als gewagt. Zum einen verglichen die Tester das Einsteiger-Macbook-Pro mit einem besser ausgestatteten Surface, zum anderen hinkt der Vergleich hinsichtlich der Prozessorausstattung. Während etwa die Macbook Pro noch mit Broadwell-CPUs arbeiten, baut Microsoft in das Surface Book die neueste Generation Skylake ein. Den Hauptunterschied macht aber die GPU aus, die diskrete Grafik des Surface Book ist allemal bei grafikintensiven Aufgaben dem integrierten Chip des Macbook Pro überlegen. Bleibt aber die Frage, wer denn wirklich auf einem 13-Zoll-Notebook 4K-Videoschnitt betreiben oder High-End-Spiele zocken will... pm

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