958158

Microsoft Vista macht Arbeitsspeicher zur Mangelware

27.10.2006 | 15:09 Uhr |

Vista bringt Mac-Anwendern nichts Gutes. Die chinesischsprachigen Economic Daily News schreiben, dass die Preise für Arbeitsspeicher mit der Auslieferung des neuen Microsoft-Betriebssystems weiter steigen könnten.

Vista verlange mindestens ein Gigabyte Arbeitsspeicher, durchschnittlich würden neue PCs im Moment aber noch mit 600 bis 700 Megabyte ausgeliefert. Simon Chen, Aufsichtsratsvorsitzender des Speicherherstellers A-Data, stellt den DRAM-Produzenten für die nächsten Jahre gute Geschäfte in Aussicht. Endverbraucher aber müssen auf Grund der höheren Nachfrage erst einmal mehr bezahlen. Auch die Konkurrenz zwischen den Notebook-Herstellern, unter anderem den Apple-Zulieferern Quanta und Asustek, wächst: Bei der Suche nach Arbeitsspeicher für ihre Geräte versuchen sie sich gegenseitig auszustechen. Im Moment, schreibt EMSNow , liege etwa die Nachfrage beim DRAM-Hersteller Nanya zwischen 20 und 50 Prozent über den Produktionskapazitäten. Apple hat diese Woche die Größe des Arbeitsspeichers in MacBook Pros auf mindestens ein Gigabyte verdoppelt - ohne Aufpreis.

Info: Economic Daily News

0 Kommentare zu diesem Artikel
958158