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Microsoft ändert Vista auf Verlangen der EU

31.01.2007 | 09:39 Uhr |

Windows Vista, das seit gestern weltweit für Verbraucher erhältlich ist, sei in großen Teilen Werk der EU, hat der Softwarehersteller gestern bekannt gegeben.

Um die Anforderungen der EU in Bezug auf das Wettbewerbsrecht zu erfüllen, haben die Entwickler noch letzte Änderungen vorgenommen. Diese beträfen in erster Linie Sicherheit, Suche und Dokumentenformate. Für das Windows Security Center (WSC), das wie ein Dashboard zeigt, welche sicherheitsrelevanten Programme gerade laufen, will Microsoft APIs für Dritthersteller bereitstellen, die damit Zugriff auf das WSC erhalten. Die neuen APIs sollen in einem Service Pack enthalten sein, das Microsoft noch in diesem Jahr für Windows Vista zu veröffentlichen plant. Ebenso soll Patch Guard überarbeitet werden, das Hersteller von Sicherheitssoftware daran hindert, Änderungen am Kernel von Vista vorzunehmen. Microsoft will auf der Kernel-Ebene arbeitende Sicherheits-APIs vorlegen.

Anwender haben in Vista nun laut Microsoft die Möglichkeit, uneingeschränkt ihren Suchdienstleister zu wählen und sind nicht zwangsweise an Microsofts Services gebunden. Ebenso will Microsoft die eigenen Dokumentformate XPS der Konkurrenz öffnen und sie einer unabhängigen Instanz zur Standardisierung vorlegen. Ein Interface stehe Entwicklern bereit, Drittsoftware soll damit in XPS oder anderen Formaten wie PDF ihre Dokumente sichern können.

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