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Microsoft äußert sich zur Aktivierung von Vista

27.10.2006 | 14:04 Uhr |

In verschiedenen Interviews bemüht sich Microsoft, Sorgen potenzieller Vista-Anwender wegen einer zu rigiden Aktivierungspraxis bei einem Konfigurationswechsel der Hardware auszuräumen.

Windows Vista
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So meinte Microsoft-Sprecher Mike Burk laut einer Meldung unseres Schwestermagazins Macworld UK , das auf Windows Genuine Advantage (WGA) basierende Echtheitsprüf-Programm werde die Gültigkeitsbestätigung verweigern, wenn es eine "substanzielle Veränderung" der Hardware-Komponenten feststelle. Damit will man verhindern, dass Vista oder Office respektive Raubkopien davon auf verschiedenen Rechnern installiert werden könnten. In einem solchen Fall müsse man eine zusätzliche Lizenz erwerben oder sich zur Reaktivierung an Microsofts Kundenservice wenden. Beruhigender dagegen klingen Aussagen eines Microsoft Lizenzexperten bei Bit-Tech : Demnach seien Veränderungen von Grafikkarte, Prozessor, Arbeitsspeicher und Laufwerke an einem PC problemlos möglich, ohne dass eine erneute Aktivierung fällig werde. Nur die Start-Festplatte, auf der sich das Betriebssystem befindet, oder das Mainboard dürften nicht getauscht werden, weil dadurch eine Neuinstallation fällig werde, was zur erneuten Aktivierung führe. Insgesamt sei der Aktivierungsprozess 10-mal gestattet, ohne dass es Probleme gebe. Für Aktivierungen darüber hinaus wäre dann ein Anruf bei der Hotline erforderlich, wo ein Microsoft-Mitarbeiter zu entscheiden habe, ob eine weitere Aktivierung möglich ist

Info: Microsoft Windows Vista

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