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Microsoft arbeitet angeblich an iMac-Konkurrenten

07.07.2016 | 11:21 Uhr |

Nach iPad und Macbook könnte Microsoft jetzt auch den iMac mit eigener Hardware aus der Surface-Reihe ins Visier nehmen.

Es wäre zwar keineswegs das erste Mal, dass auch andere Computerfirmen als Apple einen All-in-One-Desktop (AIO) herstellen, und auch aktuell sind einige Modelle im Sortiment der Anbieter (etwa von Lenovo oder Dell, bei Cyberport.de erhält man beispielsweise hier einen Überblick ). Doch wenn Microsoft das Thema in seiner Hardware-Offensive anpackt, entsteht hier durchaus ernst zu nehmende Konkurrenz für die nach wie vor beliebten iMacs von Apple.

So berichtet BGR Media im Anschluss an einen (kostenpflichtigen) Artikel von Digitimes , dass der Konzern in Redmond nach seinem Surface-Convertible (Hybrid-PC aus Laptop und Tablet) nun auch einen AIO-Desktop unter der Surface-Marke entwickeln könnte. Dies ist zwar seitens Microsoft bislang unbestätigt, dennoch gehen Beobachter davon aus, dass ein solcher Surface-All-in-One bereits im dritten Quartal dieses Jahres auf den Markt kommen könnte. Dies würde insbesondere die nachlassende Nachfrage nach PCs wieder neu beleben – daran ist Microsoft schon wegen der schleppenden Akzeptanz von Windows 10 , dem aktuellen Betriebssystem der Plattform, äußerst interessiert. Denn mit neuen PCs kommt auch Windows 10, wogegen unter Nutzern älterer Hardware trotz der bis 29. Juli noch kostenlosen Upgrade-Option immer noch Windows 7 tonangebend ist.

Digitimes erwartet derzeit einen Rückgang der Verkäufe von AIOs weltweit von 14 Millionen auf 12,6 Millionen Einheiten in 2016. Ein Surface-AIO Microsoft könnte hier möglicherweise eine Wende bringen. Doch auch Apple wird voraussichtlich bald wieder neue iMacs bringen und selbst zu einem Aufschwung solcher Komplett-PCs beitragen können ­ dann wohl freilich mit dem neuen macOS Sierra auf der Platte.

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