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Microsoft könnte markenrechtliche Probleme um Vista bekommen

26.07.2005 | 12:31 Uhr |

Der bislang immer mit seinem Entwicklernamen Longhorn betitelte Nachfolger von Windows XP soll Windows Vista heißen, wie Microsoft am Freitag bekannt gegeben hat. Die Namenswahl kann jedoch den Softwareriesen jedoch gleich wieder vor Gericht bringen, das die Rechte an der Wortmarke Vista zu klären hätte.

Windows Vista
Vergrößern Windows Vista

Der wie Microsoft in Redmond ansässige Dienstleister Vista Inc. prüft laut dessen CEO John Wall derzeit seine Optionen, gegen Microsoft gerichtlich vorzugehen. Die Namenswahl verletzte womöglcih die Rechte Vistas und erzeuge Konfusionen über die Art der Dienstleistungen, die Vista Inc. anbiete, Onlinedienste und angepasste Software für kleinere Unternehmen. Wall hätte kein Problem, wäre der allgemeine Sprachgebrauch "Windows Vista", "nenne es die Leute jedoch nur 'Vista' wäre das verwirrend." Eine endgültige Entscheidung über eine Klage will Vista Inc. vom Traffic auf seiner Website www.vista.com abhängig machen, sollte man eine Korrelation zwischen Microsofts Ankündigung und dem Informationsbedürfnis von Surfern über das neue Betriebssystem feststellen, werde man vor Gericht ziehen.

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