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Microsoft lenkt bei PDF-Unterstützung ein

06.10.2005 | 10:35 Uhr |

Die Verantwortlichen von Microsoft wiesen Spekulationen zurück, die Unterstützung des Portable Document Format (PDF) in dem für nächstes Jahr angekündigten Office-Release 12 sei nur auf massiven Druck von außen implementiert worden.

Der Softwarekonzern hatte das zusätzliche Feature, mit dessen Hilfe sich Dokumente in Word, Excel oder Powerpoint als PDF-File abspeichern lassen sollen, erst kürzlich auf dem Most Valuable Professionals (MVP) Global Summit bekannt gegeben. Zwei Wochen zuvor auf der Professionals Developer Conference (PDC), auf der die neuen Versionen von Windows und Office im Mittelpunkt standen, war davon noch keine Rede gewesen (siehe auch: Microsoft stellt Office 12 vor ).

Laut einem Bericht des britischen Nachrichtendienstes "Computergram" habe die Entscheidung der Verwaltung des US-Bundesstaates Massachussetts, künftig die Formate PDF und Open Document als Standards für alle offiziellen elektronischen Dokumente festzulegen, den Softwareriesen zum Einlenken bewogen. Ohne PDF-Funktionen hätte diese Entscheidung das Aus für Microsofts Office-Applikationen auf über 50 000 Rechnern der Bundesverwaltung bedeutet.

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