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Microsoft nimmt Fingerabdrücke

08.09.2004 | 15:36 Uhr |

Für gewöhnlich sind innovative Ideen bei Eingabegeräten für Computer selten. Eine neue Taste da, eine neues Knöpfchen hier. Microsoft wagt sich mit einer Palette von neuen Mäusen und Tastaturen einen großen Schritt nach vorn - mit durchaus innovativen Ansätzen.

Mag das Rechnerdesign von Apple noch so berühmt und unangefochten visionär sein; spätestens bei der Ergonomie von Tastatur und Maus ertönt selbst bei hartgesottenen Mac-Fans die ein oder andere harsche Kritik. Besonders für Desktop-Rechner sind die Eingabegeräte von Microsoft und Logitech eine willkommene Abwechslung im steuer- und schreibtechnischen Alltag. Allgemein hat sich in den vergangenen Jahren keine echte Innovation auf diesem Zubehörmarkt breit gemacht, mal abgesehen von den kabellosen Varianten per Funk- oder Bluetooth-Standard. Microsoft wählte in diesem Jahr die französische Hauptstadt Paris, um den Markt für die Eingabehardware mit neuen Ideen zu beleben. Interessante Ansätze haben die Redmonder jedenfalls konsequent verfolgt - in diesem Fall ist das Zauberwort: Biometrie.

Mit acht überarbeiteten oder neuen Hardware-Produkten will Microsoft das Herbst- und Weihnachtsgeschäft beleben. Besonders optisch ist ein Trend erkennbar: Standard-Ausführungen von Tastaturen und Mäusen haben eindeutig ausgedient, der ergonomisch bewusste Benutzer setzt auf Design, Sonderfunktionen und ein gutes Bediengefühl. Zunehmend beliebter sind Eingabegeräte, die ihre Daten per Funk an den Computer übermitteln. In erster Linie sind Produkte mit Bluetooth-Technik auf dem Vormarsch, günstige Alternativen mit ähnlicher Technik im lizenzfreien 2,4-GHz-Frequenzband sind allerdings immer noch gefragt. Bei Microsoft sind bereits die meisten Produkte als "Wireless" (kabellos) gekennzeichnet, nur noch wenige Artikel setzen auf Kabelverbindungen.

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