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Microsoft offenbar vor Dreiteilung

25.05.2000 | 00:00 Uhr |

Im Microsoft-Prozess neigt Richter Jackson nach Medienberichten offenbar immer deutlicher zu einer Zerschlagung des Softwareriesen.

Wie die Online-Ausgabe der Washington Post berichtete, deutete der Richter sogar an, dass ihm der Regierungsplan einer Aufteilung in zwei Unternehmen nicht weit genug gehe. So befragte er die Regierungsanwälte ausführlich nach der Möglichkeit, das Unternehmen von Bill Gates in drei Firmen aufzuteilen.

Der Richter gab den Regierungsanwälten bis Freitag Zeit, ihre Vorschläge neu zu formulieren. Nach Angaben des Fernsehsenders CNN handelt es sich dabei aber um rein technische Formulierungen. Die Microsoft-Anwälte hätten dann 48 Stunden, um auf den neu formulierten Vorschlag zu reagieren. Damit könnte nach Angaben von CNN schon am Dienstag ein Urteil kommen. Richter Penfield Jackson kann sich aber auch noch Wochen oder gar Monate Zeit lassen.

Zuvor hatte der Richter den Antrag der Gates-Firma abgelehnt, das Verfahren um mehrere Monate zu vertagen. Diese Zeit sei nötig, um sich angemessen auf die Anträge des Justizministeriums und von 17 US-Staaten zur Zerschlagung des Unternehmens vorbereiten zu können, hatten die Microsoft-Anwälte argumentiert. lf/dpa

Info: Microsoft, Internet: www.microsoft.com/de

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