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Microsoft schließt Vergleich im Antikartellverfahren von Iowa

15.02.2007 | 10:05 Uhr |

Microsoft hat in einer im US-Bundesstaat verhandelten Sammelklage wegen Verletzung des Wettbewerbs einem Vergleich zugestimmt.

Microsoft Office 2007
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Zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen hatten den Softwarekonzern verklagt, weil dessen wettbewerbswidrige Praktiken zu überhöhten Preisen für Windows- und Officeprodukten geführt hätten. Nach siebenjähriger Vorlaufzeit war der Fall im Dezember vergangenen Jahres vor Gericht gegangen. Über die Höhe der Vergleichszahlen haben sowohl Microsoft als auch die Kläger Stillschweigen bewahrt, ursprünglich war die Schadensersatzforderung 329 Millionen US-Dollar hoch. Im Laufe der Gerichtsverhandlungen waren einige brisante Details an die Öffentlichkeit gelangt. In einem internen Memo hat etwa Microsoft-Vizepräsident Jim Allchin geschrieben, er würde einen Mac kaufen, wenn er nicht bei Microsoft angestellt wäre. Ebenso wurde bekannt, dass Microsoft es erwogen habe, Apple zu einer Kooperation mit dem iPod zu bewegen anstatt einen eigenen – und bisher recht erfolglosen – Palyer namens Zune zu entwickeln.

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