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Microsoft senkt Prognose für XBox 360

26.01.2007 | 11:40 Uhr |

Microsoft senkte seine Prognose für die Absatzzahlen seiner Spielkonsole XBox 360.

Microsoft geht nunmehr davon aus, bis zum Ende des Geschäftsjahres im Juni 12 Millionen Spielkonsolen zu verkaufen. Bisher ging das Unternehmen von 13 bis 15 Millionen verkaufter Konsolen aus. Finanzchef Chriss Liddell sagte, sein Unternehmen wolle das Geschäft mit der XBox 360 bis zum Jahr 2008 profitabel machen.

Analysten: Schlag gegen Sony geplant

Derzeit verliert Microsoft mit jeder verkauften Spielkonsole Geld. Analysten gehen davon aus, dass der Konzern seine Lagerbestände senken will, um eine spätere Preissenkung vorzubereiten. Der Finanz-Analyst Sherlund von Goldman Sachs erwartet, dass Microsoft den Preis für die XBox 360 senken wolle, wenn Sony die Produktionszahlen der Playstation 3 im Laufe des Jahres steigert. Das solle Sony das Geschäft verhageln, so Sherlund gegenüber der Business Week .

Im vergangenen Quartal musste Microsoft einen Gewinnrückgang um 28 Prozent auf 2,63 Milliarden US-Dollar hinnehmen. Die Analysten waren dennoch positiv überrascht, da sie durch die verspätete Markteinführung von Windows Vista mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet hatten. Der Unterhaltungsbereich legte sogar um ganze 76 Prozent zu, Gewinn erwirtschafte Microsoft hier aber nicht.

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