Microsoft soll AT&T-Patente verletzt haben
MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der US-Carrier AT&T hat im Bundesgericht des Southern District of New York Klage gegen Microsoft wegen Patentrechtsverletzung eingereicht. Stein des Anstoßes ist eine AT&T-Technologie zur Komprimierung von Audio-Dateien, die eine schnellere Übertragung von Telefonanrufen über das Internet erlaubt. Der TK-Riese wirft Microsoft vor, diese Sprachkodiertechnik in seinen Produkten "TrueSpeech" und "NetMeeting" einzusetzen. Diese Programme sind in Windows Me sowie im Internet Information Server (IIS) enthalten. Einige der NetMeeting-Funktionen sollen auch in Microsofts neuem Instant-Messaging-Service "Windows Messenger" vorhanden sein, der zusammen mit dem neuen Betriebssystem Windows XP am 25. Oktober 2001 auf den Markt kommt.
AT&T hatte eigenen Angaben zufolge Microsoft bereits im April 1999 auf die Patentrechtsverletzung hingewiesen. Auf ein Lizenzierungsangebot des Carriers sei der Softwareriese nicht eingegangen.




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