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Microsoft stellt HoloLens vor - VR-Brille mit eingebauter CPU

22.01.2015 | 13:34 Uhr |

Minecraft auf dem Wohnzimmer-Tisch spielen, Video-Telefonie an der Wand & 3D-Objekte in der Küche einblenden - das alles kann diese VR-Brille von Microsoft.

Kurz nachdem Microsoft sein Windows 10 - das es für viele Windows-User gratis geben soll - vorgestellt hatte, ließen die Redmonder noch eine Bombe platzen: Windows Holographic und . Mit Windows Holographic stellte Microsoft eine Window-10-Variante vor, die die Nutzung von PCs revolutionieren soll und Anwendern und Entwicklern Möglichkeiten bieten soll, die herkömmliche PCs nicht bieten können.

Galerie: Microsoft HoloLens

Und zwar mit dem von Grund auf neu entwickelten holografischen Computer. Im Gegensatz zu anderen VR-Brillen benötigt Microsoft HoloLens keinen angeschlossenen Rechner. Im Inneren befinden sich hochentwickelte CPUs und GPUs, die die Rechenaufgaben übernehmen.

Microsoft HoloLens verfügt über durchsichtige Gläser, durch die die Realität mit Hologrammen verschmelzen kann. So wird bei einem Videogespräch der Gesprächspartner auf der Wand in einem Zimmer eingeblendet. Oder der Anwender kann in der realen Umgebung 3D-Objekte erstellen und diese von allen Seiten betrachten. So kann in einer holografischen Umgebung ein Objekt in 3D erstellt und dann später auf einem 3D-Drucker "ausgedruckt" werden.

Microsoft HoloLens soll im gleichen Zeitraum wie Windows 10 auf den Markt kommen.

Microsoft hat Windows Holographic und Microsoft HoloLens gemeinsam mit der NASA entwickelt. Die Entwicklung fand über mehrere Jahre hinweg in einem geheimen Labor auf dem Microsoft-Campus statt. Dieses geheime Labor befindet sich ironischerweise direkt unter dem Microsoft-Besucherzentrum.

Microsoft Hololense wird laut Angaben von Microsoft zu einem auch für Konsumenten interessanten Preis auf den Markt kommen.

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