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Microsoft und Miele entwickeln smarte Kochgeräte

14.04.2015 | 06:31 Uhr |

Microsoft und Miele zeigen auf der Hannover Messe eine Studie, mit der selbst absolute Kochmuffel akzeptable Gerichte zustande bekommen sollen. Dank des Internets der Dinge (IoT).

Auf der Hannover Messe von 13. bis 17. April zeigt der Haushaltsgeräte-Experte Miele eine Projektstudie, die auf Microsoft Azure Internet of Things (IoT)-Diensten basiert. Damit wollen Miele und Microsoft die nächste Generation von smarten Kochgeräten einleiten: Anwender können ihren Herd mit einem Assistenzsystem und Online-Rezepten so programmieren, dass Mahlzeiten perfekt gelingen (sollen).

Das Ganze soll folgendermaßen funktionieren: Nutzer haben die Möglichkeit unter den Rezepten auf der Website von Miele nachzuschlagen. Wenn der Anwender ein Gericht auswählt, sendet der Server die notwendigen Zubereitungsstufen auf das Smartphone oder Tablet des Nutzers und lädt zudem das passende Automatikprogramm über Microsoft Azure auf den Backofen. Dieser ist dann so programmiert, dass er die Mahlzeit unter Berücksichtigung von Betriebsart, Temperatur, Kochzeit, Feuchtigkeit und anderen Faktoren zubereitet. Fehlerquellen sollen so weitgehend ausgeschlossen werden, weil Rezepte wie Automatikprogramme in den Miele-Versuchsküchen auf die Geräte des Herstellers abgestimmt wurden. Zumindest verkündet das Microsoft so optimistisch.

„Dieses Assistenzsystem bezieht Temperaturverläufe, Zeiten und Besonderheiten unserer Geräte wie die Zugabe von Dampf auf bestmögliche Weise in die Zubereitungsprozesse beim Braten, Backen und Garen ein“, erklärt Dr. Eduard Sailer, Geschäftsführer Technik bei Miele. „So können Kunden das Optimum aus ihren Kochgeräten herausholen.“

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