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Microsoft und Puma gegen Produktpiraten

25.04.2008 | 15:02 Uhr |

Im Rahmen des Tages des geistigen Eigentums machen Microsoft und Sportartikelhersteller Puma auf die Schäden durch Produktpiraterie aufmerksam. Gefälschte Produkte würden das Potenzial zerstören, neue Produkte zu entwickeln.

Microsoft beruft sich auf eine Studie der Business Software Alliance, die besagt, dass eine Senkung des Anteils der kopierten Software auf zehn Prozent 12.000 neue Arbeitsplätze schaffen würde. Derzeit läge der Anteil bei 28 Prozent. Gleichzeitig könnte der Umsatz der Softwarefirmen um fünf Milliarden Euro steigen. "Beim Hochrechnen der dadurch resultierenden Verluste für die Softwarehersteller kommt eine ordentliche Summe zusammen", sagt Robert Helgerth von Microsoft Deutschland.

Viele Nutzern wüssten nicht, dass sie eine unrechtmäßige Kopie erwerben, wenn sie eine Software günstig über das Internet erwerben, so Helgerth weiter. Deshalb arbeite Microsoft eng mit Internet-Auktionsportalen zusammen. Die Piraterie hemme Forschung und Entwicklung, so das Fazit der Unternehmen. Der Tag des geistigen Eigentums wird von der World Intellectual Property Organization ausgerufen, der Weltorganisation für geistiges Eigentum. Sie ist eine Unterorganisation der Vereinten Nationen.

Info: WIPO

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