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Microsoft verdient 2,8 Milliarden Dollar

16.04.2003 | 09:38 Uhr |

Redmond (dpa) - Die Microsoft Corp., das weltgrößte Softwareunternehmen, hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2002/2003 seinen Umsatz und Gewinn trotz der schlechten Lage in der Technologiebranche deutlich gesteigert. Microsoft (NASDAQ: MSFT)-Finanzchef John Connors sprach von einem "sehr harten Umfeld". Trotzdem habe man starke Umsätze und operative Gewinne verbucht.

Der Umsatz stieg in dem am 31. März beendeten Dreimonatsabschnitt gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeit um acht Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar (7,2 Mrd Euro). Der Quartalsgewinn erhöhte sich auf 2,8 (Vorjahresvergleichszeit: 2,7) Milliarden Dollar oder 26 (25) Cent je Aktie. Dies teilte Microsoft am Dienstag nach Börsenschluss mit. Der operative Gewinn stieg um 13 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar.

Die Wall Street hatte einen Umsatz von 7,75 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 24 Cent je Aktie erwartet. Damit hat Microsoft die Analystenerwartungen übertroffen. Die Microsoft-Aktien festigten sich nachbörslich um 4,3 Prozent auf 25,67 Dollar.

Die Nachfrage nach Office XP, Server-Software sowie den anderen Microsoft-Softwareprodukte stieg deutlich an. Microsoft steigerte den Quartalsumsatz in Nord- und Südamerika auf 2,9 (2,7) Milliarden Dollar und in der Region Europa/Naher Osten und Afrika auf 1,6 (1,4) Milliarden Dollar. Microsoft hatte am Ende der Berichtszeit enorme liquide Mittel von 46,2 Milliarden Dollar in der Kasse gegenüber 38,6 Milliarden Dollar vor neun Monaten.

Der Software-Branchenführer geht für das kommende Geschäftsjahr 2003/2004 (30. Juni 2004) von einem Umsatz von 33,1 bis 33,8 Milliarden Dollar und von einem Gewinn pro Aktie von 1,04 bis 1,06 Dollar aus.

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