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Microsoft verdient an noch mehr Android-Geräten mit

18.04.2013 | 10:40 Uhr |

Was hat Microsoft mit Android zu tun? Google verwendet Lizenzen aus Redmond, sagt Microsoft. Und dafür kassiert der Konzern bei immer mehr Android-Herstellern ab.

Hon Hai ist das Mutterunternehmen des wegen seiner Arbeitsbedingungen immer wieder in den Schlagzeilen stehenden iPhone-Fertigers Foxconn . Microsoft hat nun mit Hon Hai eine Abmachung getroffen , die für Redmond ein einträgliches Geschäft darstellen könnte. Denn Hon Hai wird künftig Lizenzgebühren an Microsoft entrichten für alle Geräte, die mit Android und Chrome OS laufen. Nicht nur Smartphones sind betroffen, sondern auch Tablets und Fernseher.

Hintergrund: Microsoft sagt schon seit Jahren, dass Google bei Android unerlaubt Patente von Microsoft einsetze. Mittlerweile zahlen die meisten Android-Unternehmen deshalb Lizenzgebühren an Microsoft - unter anderem auch Samsung. Mit Hon Hai habe man nun den weltgrößten Vertrags-Hersteller dieser Liste der zahlenden Android-Hersteller hinzugefügt.

Die Höhe der Gebühren ist zwar nicht bekannt. Doch für Microsoft ist der Vertrag ein doppelter Erfolg. Zum einen verleiht Redmond seinen Patent-Ansprüchen in der Öffentlichkeit noch mehr Glaubwürdigkeit, zum anderen verdient Microsoft so an jedem Androiden mit. Auch wenn das hauseigene System - Windows Phone - kein großer Erfolg ist, so kann Microsoft auf diesem Wege doch mehr Gewinne aus dem wachsenden Markt ziehen.

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