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Microsoft verklagt Aktien-Spammer

29.05.2007 | 13:12 Uhr |

In aller Stille hat Microsoft im April und Mai Klagen gegen Aktien-Spammer eingereicht, die über den MSN-Hotmail-Dienst Millionen von unerwünschter Werbung für Pennystocks versendet haben.

Laut der in Seattle eingegangenen Gerichtsdokumente handelt es sich um Fälle, in denen Online-Betrüger Aktien von Firmen wie Distributed Power, TGC Ventures, China Biolife Enterprises und Irwin Resources mit Sppammer-Methoden beworben haben. Aktien-Spam gilt als lukrativste Art des Spammens, Betrüger kaufen sich günstig in Firmen ein, deren Aktien nur noch wenige Cent wert sind. Durch die Spams ausgelösten Aktienkäufe steigen die Papiere rasch im Wert, die Initiatoren der Spams stoßen ihre Aktienpakete mit hohem Gewinn ab und wer auf die E-Mail-Werbung für vermeintliche Schnäppchen reagiert hat, ist dann der Gelackmeierte. In seiner Klage fordert Microsoft, dem durch die Massenmails nicht unerhebliche Kosten entstanden sind, von den beklagten Spammern Schadensersatz in nicht genannter Höhe. Die Urheber sind jedoch nicht namentlich bekannt.

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