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Microsoft verteidigt Weitergabe von Suchdaten

26.01.2006 | 11:20 Uhr |

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Anders als der Konkurrent Google hat Microsofts Suchdienst MSN Search Daten von Suchabfragen auf Anordnung an das US-Justizministerium (Department of Justice, DOJ) weiter gereicht. Die Behörde wolle mit den gesammelten Informationen das Jugendschutzgesetz Child Online Protection Act (COPA) wiederbeleben.

Microsoft kooperiert zwar mit dem Ministerium, versichert jedoch, keine persönlichen Daten seiner Kunden weiter gegeben zu haben. Ken Moss, Geschäftsführer der MSN-Search-Sparte schreibt in seinem Blog, dass aus den Informationen über Suchbegriffe und deren Verwendungshäufigkeit das DOJ keinerlei Rückschlüsse auf IP-Adressen und damit private Daten der Anwender habe ziehen können.

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