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Microsoft will Office nicht zur Online-Anwendung machen

13.03.2007 | 09:56 Uhr |

Jeff Raikes, Präsident der Business Group von Microsoft, hat sich zur Zukunft von Microsoft Office geäußert.

Microsoft werde Office nicht zu einer Online-Anwendung nach dem Vorbild von Google Docs machen. Stattdessen möchte der Software-Riese aus Redmond die Online-Anbindung der Desktop-Programme weiter ausbauen: Die Kalender in Outlook 2007 lassen sich beispielsweise über Office Online kostenlos veröffentlichen, früher war dafür noch ein Exchange-Server nötig. Auch ständige kleinere Updates, die bei Google Docs üblich sind, seien nicht das Ziel. Microsoft warte bewusst ab, um größere Updates für die gesamte Office-Suite zu veröffentlichen. So müsse das Office-Team Kunden nicht mit ständigen Änderungen konfrontieren. Raikes ist sich derweil der Konkurrenz durch Google oder etwa OpenOffice.org bewusst: Die Anwendungen werden zwar das eigene Office-Paket nicht bei Großhändlern komplett ersetzen. Microsoft müsse aber auf solche Organisationen aufpassen, die Microsofts Office nicht bräuchten und mit "so etwas wie Google oder OpenOffice.org zurechtkommen können".

Info: Macworld

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