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Microsoft will Open-Source-Entwickler vorerst nicht verklagen

18.05.2007 | 10:14 Uhr |

Microsoft will Entwickler von Open-Source-Software vorerst nicht verklagen. Das sagte Bill Hilf, beim Konzern zuständig für Open-Source-Projekte, in einem Interview.

Bill Hilf von Microsoft
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© Bill Hilf

Ein in der Zeitschrift Fortune erschienener Artikel, nach dem Microsoft Open-Source-Entwickler verklagen werde, sei falsch, sagte Bill Hilf gegenüber dem IDG News Service .

Microsoft wolle nicht den Klageweg beschreiten, sondern seine Patente lizensieren. Allerdings schloss Hilf zukünftige Klagen nicht aus, sollten Urheberrechte des Konzerns verletzt werden. Der Fortune-Artikel habe die Entwickler von Open-Source-Software aufgeschreckt. „Die Europäer riefen mich um 2 Uhr nachts an“, sagte Hilf. Er habe die Entwickler beruhigt und ihnen gesagt, sie sollten „einen Artikel in der Fortune nicht als Manifestation der Microsoft-Strategie ansehen“.

Der Manager wies Anschuldigungen zurück, Windows nutze Technologien des Open-Source-Betriebssystem Linux. Jeder wolle sich derzeit zu einem Patentanwalt aufschwingen, so Hilf. Aber am Ende entscheide ein Richter darüber, welchem Unternehmen eine Erfindung zugesprochen werde.

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