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Windows Phone 7 soll Porno-frei werden

17.09.2010 | 10:57 Uhr |

Wer Pornos will, soll Android nehmen, lästerte Apple-Chef Steve Jobs einst. Microsoft sieht das aber genauso und untersagt Entwicklern das Einstellen von erotischen Apps in den Marketplace von Windows Phone 7.

Windows Phone 7 soll Porno-frei werden
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Microsoft hat die finale Version seiner Entwicklungs-Werkzeuge für Windows Phone 7 bereit gestellt, die Windows Phone Developer Tools. Damit können Programmierer Apps für Windows Phone 7 erstellen. Der dazu passende Marketplace soll im Oktober starten. Ebenfalls im Oktober stellt Microsoft zusammen mit seinen Partnern die ersten neuen Smartphones mit Windows Phone 7 vor. In diesem Zusammenhang veröffentliche Microsoft auch die Auflagen für die Entwicklung von Windows-Phone-7-Apps.

Microsoft erwartet, dass die Prüfung und Zulassung einer für den Marketplace eingereichten App im Schnitt fünf Tage dauern wird. Für das Einreichen von Apps macht Microsoft strenge Vorgaben. Und verbietet bestimmte Inhalte – genauso wie es bereits Apple für den App Store macht.

Den Windows Phone Marketplace-Richtlinien zufolge sind verboten :

• Sex/Nacktheit: Bilder, die sexuelle Handlungen zeigen oder provokant sind

• Pornografie: Inhalte, die ein "vernünftiger" Mensch als Inhalt für Erwachsene (Adult-Content) einstufen würde

• Inhalte, die allgemein in die Kategorie Porno fallen

• Realistische Gewaltdarstellungen, insbesondere Darstellungen, bei denen Blut fließt oder spritzt

Eine weitere Auflage betrifft Musik-Downloads. Eine App, die den Kauf von Musik ermöglicht muss zwingend auch eine Einkaufsmöglichkeit beim Phone Music Marketplace anbieten.

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