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Microsoft wirft Google vor, Piraten zu unterstützen

08.03.2007 | 12:13 Uhr |

Microsoft wirft Google vor, es mit dem Urheberrecht nicht so genau zu nehmen.

Vor der Association of American Publishers (AAP) sprach der Microsoft-Anwalt Thomas Rubin davon, dass Microsofts Live Search Books Urheberrechte akzeptier, Google mit seiner Buchsuche jedoch keinen Schutz gewährleiste. Als Beispile nannte Rubin einen Fall aus dem Jahre 2005, in dem zwei Männer aus dem US-Bundesstaat Missouri beschuldigt wurden, auf ihren Websites wie TheDowloadPlace.com und EasyDownloadCenter.com Software anzubieten, die illegale Kopien i Tauschbörsen aufstöberte. Google habe es den beiden ermöglicht, via Keywords und Textads auf ihre Software hinzuweisen und derart 800.000 US-Dollar an Werbeeinnahmen von "Piratenseiten" verbucht. "So handelt keine Firma, der das Urheberrecht am Herzen liegt", echauffiert sich Rubin. Google-Mitarbeiter hätten gar aktiv an Werbekampagnen um Keywords von Seiten mit illegalen Downloads mitgewirkt du so der Piraterie Vorschub geleistet, behauptet Rubin. Laut Wall Street Journal versprach Google im letzten Monat in einer Konferenz mit Rechteinhabern wie Sony, Warner, Viacom und Disney, keine Keywords mehr zu verkaufen, die Internetanwender zum Download verbotener Kopien anstiften könnten. Zu den konkreten Vorwürfen Rubins hat sich das Unternehmen bisher nicht geäußert.

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