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Microsoft zeigt Internet der Dinge auf der CeBIT

28.01.2015 | 05:44 Uhr |

Microsoft will auf der CeBIT 2015 in Hannover „produktive Lösungen für den Wettbewerb von morgen“ zeigen. Dabei liegt ein Fokus auf dem Internet der Dinge.

Microsoft denkt bei seinem CeBIT-Auftritt (16. bis 20. März 2015) vor allem an mobile und Cloud-Technologien als Basis für Infrastrukturen, Zusammenarbeit, innovative Produkte, Services und Geschäftsmodelle. Damit würde, so Microsoft, „die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Wohlstand sichern“. Und damit „das digitale Wirtschaftswunder möglich machen“. Ganz schön starke Worte...

Wobei Mobile laut Dr. Christian P. Illek, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, nicht nur den boomenden Smartphone- und Tablet-Markt umfasst, sondern auch die vielen Embedded Devices und Sensoren, die die Grundlage für das Internet der Dinge (IoT) bilden (ein Beispiel für IoT ist die Gilette-Box, die Rasierklingen nachbestellt).

Auf der CeBIT 2015 präsentiert Microsoft gemeinsam mit Partnern und Kunden wie Dornbracht, Jack Wolfskin und Sensoria Lösungen, die dieses so genannte „digitale Wirtschaftswunder“ anschaulich machen sollen:

Smart Water for Smart Buildings

So zeigt der Armaturenhersteller Alois F. Dornbracht die Enterprise-Lösung „Smart Water“: Wasserinstallationen in Bad und Küche sind vernetzt und mit intelligenten Steuerungssystemen ausgestattet, um den Verbrauch der wertvollen Ressource Wasser weiter zu optimieren, Energie zu sparen und so die Umwelt nachhaltig zu schonen, wie Microsoft euphorisch erklärt. Der Showcase versetzt die Messebesucher in ein Hotelszenario, in dem sie als Gäste über ihren persönlichen Verbrauch informiert werden und einen günstigeren Zimmerpreis erhalten, wenn sie Wasser gespart haben. Facility Manager erleben, wie sie mit Hilfe grafischer Auswertungen in einem „Wasser-Cockpit“ den Verbrauch in Gebäuden analysieren und beispielsweise die Wassererwärmung direkt an den tatsächlichen Bedarf anpassen können.
Smart Clothes – In Echtzeit den optimalen (Lauf-)Schuh ermitteln

Die Kombination aus eingearbeiteten Textilsensoren und elektronischen Steuerkomponenten (Wearables) verwandelt Kleidungsstücke laut Microsoft in smarte Begleiter, die in Echtzeit Körperdaten erfassen und an ihre Träger übermitteln. Der Showcase auf der CeBIT zeigt, wie der Fitness-Tracker „Smart Sock“ der Firma Sensoria mittels Sensoren die Belastung der Fußsohlen misst, damit Läufer ihren Laufstil analysieren und verbessern können. In dem Szenario helfen die intelligenten Socken auch dabei, den individuell besten Schuh zu ermitteln. Die Daten der Laufanalyse werden zum Abgleich mit dem Schuhsortiment des Retailers Jack Wolfskin nahtlos in ein verknüpftes Multi-Channel-ERP-System übertragen und in wertvolle Informationen für den Käufer umgewandelt: Kunden erhalten Vorschläge und Informationen zu Verfügbarkeit, möglichen Farbvarianten oder aktuellen Kampagnen und können sich per Touch für den optimalen Schuh entscheiden.

Live Szenarien „Internet of Things“ und „digitale Transformation für Städte und Manager“

Anhand eines Live Szenarios wird das „Internet of Your Things“ für technische und kaufmännische Entscheider, wie auch für Behörden erlebbar: Der fiktive Autozulieferer Contoso Manufacturing stellt Lenkräder her. Das Unternehmen muss sich in seiner Produktion dabei mit der zunehmenden Individualisierung auseinander setzen. Wie werden alle nötigen Maschinen, Geräte und Bauteile sicher gemanaged? Wie unterstützt Business Intelligence im Rahmen der Qualitätssicherung? Wie kann Machine Learning helfen mögliche Produktfehler frühzeitig zu erkennen und ggf. Rückrufaktionen automatisiert starten?

Das „Smart City“-Szenario zeigt die Vorteile der digitalen Transformation für Städte: Bürgerbeteiligung, eine Fuhrpark-Verwaltung der e-Cars und eine Lösung für mehr Haushalts-Transparenz bilden hier die Schwerpunkte.

Den modernen Arbeitsplatz zeigt Microsoft anhand des typischen Tages im Leben eines Managers: Hier stehen die Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern im Vordergrund – egal ob im Büro oder unterwegs. Mit dem Microsoft Band und Cortana zeigt Microsoft weitere Möglichkeiten der Kommunikation auf und demonstriert, wie man parallel dazu eine Übersicht die eigenen Gesundheitswerte bekommt.

Zur Visualisierung dieser Szenarien dient ein zehn Meter langes Fließband, das mit einem Galileo-Board gesteuert wird, vor einer gleichlangen Videowand.

„Premiumpartner“ (O-Ton Microsoft) des diesjährigen Microsoft-Messeauftritts sind die Cosmo Consult Gruppe, Orbis AG, KCS.net Deutschland GmbH und Infoman AG, Polycom Inc., ADN Advanced Digital Network Distribution GmbH/UCBox Express, Plantronics B.V. Zweigniederlassung Deutschland, SCHIFFL GmbH & Co. KG sowie die REALTECH AG.

Sie finden Microsoft am CeBIT-Stand in Halle 4. Über den Online CeBIT-Auftritt von Microsoft können Messebesucher Geschäftstermine inklusive persönlicher Führung vereinbaren.

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