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Microsofts Geschäftsgebaren erneut in der Kritik

18.11.2004 | 09:37 Uhr |

Während Microsoft sich bemüht, immer mehr Rechtsstreitigkeiten gütlich beizulegen, sind neue Vorwürfe gegen den Konzern laut geworden.

Die US-amerikanische Firma Burst.com behauptet, Microsoft habe systematisch E-Mails vernichtet, die Kläger in juristischen Auseinandersetzungen verwenden hätten können. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eine gerichtliche Eingabe von Burst.com, einem Anbieter von Streaming-Technologien.

Hintergrund ist eine bereits vor zwei Jahren eingereichte Klage von Burst.com wegen Urheberrechtsverletzungen. Derzufolge soll Microsoft patentierte Technologien des Konkurrenten in eigenen Produkten genutzt haben. Burst.com beschuldigt Microsoft außerdem, Intel und Real Networks dazu gedrängt zu haben, die originale Burst-Technologie nicht zu unterstützen. Ferner soll Windows absichtlich inkompatibel zu Burst-Produkten gestaltet worden sein. Eine Microsoft-Sprecherin wies die jüngsten Vorwürfe umgehend zurück. Sie entbehrten jeder Grundlage. (wh)

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