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Microsofts Passport bald für Linux und Unix

16.10.2002 | 12:27 Uhr |

MÜNCHEN ( COMPUTERWOCHE ) - Die US-amerikanische Ready-to-Run Software Inc. portiert Microsofts Single-Sign-on-Dienst Passport auf Unix- und Linux-Plattformen. Entsprechende "Passport-Kits" sollen in den kommenden Monaten für die Unix-Derivate von Sun (Solaris), IBM (AIX) und Hewlett-Packard (HP-UX) sowie für Red Hat Linux auf den Markt kommen. Microsoft hatte bereits vergangene Woche angekündigt, den Quellcode für den Passport Manager unter einer Shared-Source-Lizenz offenzulegen (Computerwoche online berichtete). Die Software stellt die Verbindung zwischen Websites und dem Passport-Service her. Anwender können so mit einem einheitlichen Passwort auf unterschiedliche Web-Applikationen zugreifen. Ursprünglich ließ sich der Passport-Manager ausschließlich unter Microsofts Server-Betriebssystemen installieren. Neben Ready-to--Run-Software mit Sitz in Chelmsford, Masschusetts, sollen künftig noch weitere unabhängige Softwarehäuser Passport-Anwendungen für andere Server-Plattformen entwickeln, erklärte ein Microsoft-Manager. Passport konkurriert mit dem Open-Source-Projekt Liberty Alliance, dem sich bislang rund 120 Unternehmen angeschlossen haben. (wh)

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