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Mikrochips aus Plastik

28.11.2000 | 00:00 Uhr |

Wissenschaftler der Cambridge University haben eine Technik entwickelt, um Mikrochips ausgesprochen kostengünstig aus Plastik zu fertigen. Laut "Financial Times" haben sich auch bereits die nötigen Geldgeber eingefunden, um den geplanten Spin-off Plastic Logic zu finanzieren. Gekümmert hat sich darum Amadeus Capital Partners, ein in Cambridge ansässiger Risikokapitalgeber unter Leitung von Hermann Hauser. Neben der Universität und den Forschern selbst ist der US-Riese Dow Chemical mit von der Partie. Erste Produkte will Plastic Logic im kommenden Sommer vorzeigen können. Chief Executive Officer (CEO) Stuart Evans ist bereits zuversichtlich, eine "Lizenz zum Geld drucken" zu besitzen.

Neben Plastic Logic/Dow tummeln sich noch eine Reihe weiterer Unternehmen auf diesem Forschungsfeld. Dazu zählen unter anderem Lucent Technologies, IBM, Dupont, Xerox, Mitsubishi, Hitachi, Philips sowie Hoechst. Alle genannten stecken aber offiziell noch in der Grundlagenforschung. CW

Info: Computerwoche

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