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Mindmaps nun auch am Mac

31.05.2006 | 10:05 Uhr |

Ab sofort ist die beliebte "brain-storming"-Software "MindManager" von Mindjet auch für die Apple-Plattform erhältlich.

Der Mindjet-Gründer Mike Jetter agiert nun als Firmen-CTO.
Vergrößern Der Mindjet-Gründer Mike Jetter agiert nun als Firmen-CTO.

Ab sofort ist die beliebte "brain-storming"-Software "MindManager" von Mindjet auch für die Apple-Plattform erhältlich.

"Den Portierungsaufwand auf MacOS haben wir ein wenig unterschätzt", gibt auch Firmen gründer Mike Jetter ehrlich zu. Doch nach anderthalbjähriger Entwicklungs- und Testphase ist es heute endlich soweit: Die beliebten MindMaps lassen sich nun auch auf einem Mac erstellen.

Bei der Anpassung der Oberfläche achtetet die etwa eine Handvoll Entwickler an das Apple-typische Aussehen der Menüführung und der sich öffnenden Fenster. "Hätte das ganze zu sehr an Windows erinnert, würde es die Mac-Gemeinde nicht annehmen", argumentiert Jetter. Aus diesem Grund hat er speziell für dieses Projekt Mac-Entwickler neu eingestellt.

Und die neue Oberfläche lässt sich sehen, alle ist Mac-like gehalten. Dazu haben auch die weltweit über 1.000 Beta-Tester ihren Beitrag gehalten, vor allem Designer, Agenturen und Werbetreibenden, eben die typischen Mac-User.

Die Mac-Version des MindManagers wird voraussichtlich 199 Euro pro Benutzer-Lizenz kosten, entsprechende Mengenrabatte sind natürlich vorgesehen.

Derzeit beschäftigt das von dem Deutschen Mike Jetter gegründete Unternehmen Mindjet weltweit 170 Mitarbeiter, die meisten davon in San Francisco. Dort sind auch die Entwickler tätig. Die größte Auslandsniederlassung ist herkunftsbedingt Deutschland, mit etwa 70 Mitarbeitern. Europa trägt mit etwa zwei Dritten überproportional zum Umsatz von etwa 40 Millionen Dollar bei. Der Rest entfällt fast komplett auf den nordamerikanischen Markt.

Aber die größten Wachstumsraten gibt es für Mindjet in Asien und Südamerika. So gibt es bereits eine japanische Version des MindManagers, neben der deutschen natürlich auch eine englischsprachige, aber auch französisch und spanisch. Weitere Sprachen würden je nach Bedarf folgen, so Jetter.

An eine Linux-Version denkt der Firmengründer derzeit aber noch nicht: "Das gibt der Markt derzeit noch nicht her". Auch die Nachfrage nach der Tablet-PC -Version des MindManager ist noch verhalten. (rw)

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