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Mircosoft Zune im Test: WLAN-Funktion enttäuscht

02.01.2007 | 11:19 Uhr

Während Apple mit seinem MP3-Spieler "iPod" Millionengewinne einfährt, dümpelt Microsofts Musikgeschäft vor sich hin. Die Wende für den Softwaregiganten soll der erste eigene Musikspieler Zune bringen.

Bisher war der Zune nur in den USA erhältlich, in Deutschland ist das Gerät jetzt beispielsweise mit 30-GByte-Festplatte für rund 300 Euro im Online-Versandhandel zu haben. Die Zeitschrift Computerbild hat nun ein Gerät im aktuellen Heft 1/2007 getestet:

Der Zune konnte durch einfache Bedienung überzeugen. Fotos zeigte das Gerät etwas schärfer als der iPod, bei Videos lag Apples Gerät leicht vorn. Im Hörtest über die Stereoanlage lagen die Rivalen nahezu gleichauf, im Mobileinsatz klangen die mitgelieferten Kopfhörer des iPods deutlich besser.

iPod- und iTunes-Konkurrent: Microsoft will rund um Zune auch ein Inhalteangebot aufbauen, das allein für die Nutzer dieses Produkts zugänglich ist. (Foto: Mircosoft)
Vergrößern iPod- und iTunes-Konkurrent: Microsoft will rund um Zune auch ein Inhalteangebot aufbauen, das allein für die Nutzer dieses Produkts zugänglich ist. (Foto: Mircosoft)

Doch der eigentliche Clou, mit dem Microsoft sich von Apple abheben will, enttäuscht jedoch: Die Tauschfunktion, mit der sich Songs drahtlos per WLAN von einem Zune zum anderen schicken lassen, hat einen Pferdefuß. Alle empfangenen Titel werden so verschlüsselt, dass sie sich nur dreimal und das nur innerhalb von drei Tagen anhören lassen. Das gilt sogar für ursprünglich nicht kopiergeschützte Songs und Aufnahmen, die man per Mikrofon aufgenommen hat. (mec)

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