1013059

Miro - das bessere iTunes für Videopodcasts

11.02.2009 | 15:50 Uhr |

Für Videos aus dem Internet ist Miro deutlich flexibler als iTunes. Videopodcasts, Serien, RSS-Feeds und Youtube: Miro bringt alles unter einen Hut. Wir zeigen, wie man iTunes für Videos überflüssig macht.

Icon Miro
Vergrößern Icon Miro

Miro ist das Allzweckwerkzeug für Internetvideos. Das Programm ist Videoplayer, sammelt und verwaltet Videopodcast, zeigt Streamingvideos und lädt Dateien über das Bittorrent-Netzwerk. Die Podcastfunktionen von iTunes können hier nicht mithalten. Miro ist für Videos das, was iTunes für Musik ist. Es kann die Medienbibliothek auf der Festplatte verwalten und zigtausende Videos aus dem Internet laden oder anzeigen. Dabei spielt Miro deutlich mehr Videoformate ab als iTunes.

Miro verwaltet Internetvideos und auf Wunsch die Filme auf der Festplatte
Vergrößern Miro verwaltet Internetvideos und auf Wunsch die Filme auf der Festplatte

Videos werden hier in Feeds, Ordnern oder Wiedergabelisten verwaltet. Zusätzlich gibt es in der Seitenleiste den Punkt "Seiten". Hier kann der Nutzer Videowebseiten mit Streaminginhalten ablegen. Videoportale, die keinen RSS-Feed oder andere Distributionsformen anbieten, kann man hier vollständig hinzufügen. Denn Miro hat eine Browserfunktion und zeigt Streamingvidos direkt auf der entsprechenden Webseite. US-Nutzer können hier sogar die aktuellen Folgen von "Heroes" oder "The Office" auf hulu.com sehen. Deutsche Nutzer erhalten hier leider nur einen Hinweis, dass das Angebot nur für die USA gilt. Mit der "Seiten"-Funktion kann man beispielsweise die ARD-Mediathek zu Miro hinzufügen und die Sendungen in Miro anschauen.

Der Fernseher für das Internet

Über den Programmführer finden sich etliche Quellen.
Vergrößern Über den Programmführer finden sich etliche Quellen.

Die zentrale Anlaufstelle für Inhalte ist der Menüpunkt "Miro-Programmführer", wo sich zahlreiche Videopodcasts finden lassen. Dort gibt es Tausende Feeds, Podcasts und Videowebseiten, die man mit Miro verwalten kann. So wird das Programm zum Fernseher für das Internet. Alles, was nicht über die Miro-Übersicht gefunden wird, kann man entweder über die Video-Suche aufspüren oder manuell hinzufügen. Die Suche findet beispielsweise auch Videos auf Youtube und kann diese komfortabel auf den Rechner herunterladen oder als Feed abonnieren. Miro kann Suchanfragen als Feed speichern und lädt Vorschaubilder der Suchergebnisse. Zudem kann man RSS-Feeds auch manuell hinzugügen, beispielsweise den Feed von Macwelt-TV .

0 Kommentare zu diesem Artikel
1013059