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Miro: Internet-Fernsehen ohne Kommerz

14.11.2007 | 11:09 Uhr |

Der Open-Source Videoplayer Miro ist in der Version 1.0 erschienen. Die Macher positionieren Miro gegen den Internetdienst Joost – Der im Gegensatz zur freien Software Inhalte per DRM schützt und auf bezahlte Werbung setzt.

Entwickelt wird Miro von der Stiftung „Participatory Culture Foundation“ (PCF), welche den kommerziellen Anbietern von Videodiensten Paroli bieten möchte. Mozilla unterstützt die Stiftung finanziell. Der freie Videoplayer wurde nach Angaben der Entwickler in der Betaphase rund 200.000 Mal pro Monat heruntergeladen.

Miro liegt als Open Source unter GPL vor und bietet aktuell rund 2.700 Videokanäle. Inhalte lassen sich per RSS-Feed abonnieren. Um Dateien schnell zur Verfügung zu stellen, verfügt die Software über einen eingebauten Bittorrent-Client. Die Inhalte werden dabei komplett heruntergeladen und erst gelöscht, wenn ein vom Nutzer vorgegebenes Datum abgelaufen ist. Einige Videos liegen zudem im HD-Format vor.

Die PCF erwartet, bis Januar 2008 mehr Nutzer zu haben als der kommerzielle Rivale Joost. Der Client liegt in Versionen für das Mac-OS , Windows sowie Linux vor. Mac-Nutzer benötigen mindestens Mac-OS X 10.3 sowie Quicktime 7, manche Videos setzen Mac-OS X 10.4 voraus.

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