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Mit Hyper Research aus Zahlen und Daten Theorien und Fakten bilden

30.11.2006 | 11:20 Uhr |

Wer in sozialwissenschaftlichen Disziplinen empirische Forschung betreibt, kennt das Szenario: Die Befragungen der Menschen machen noch Spaß, doch wenn es an das Auswerten der Daten geht, ist der Spaß schnell verflogen.

Zumindest für englischsprachige Wissenschaftler und Studenten gibt es ein Tool, das bei der Auswertung von Fragebögen oder Interviews hilft sowie Theorien anhand der Quellenlage auf Plausibilität prüft - und dabei auch das Quellmaterial einbindet. HyperResearch ist neu in Version 2.7 erschienen - und zwar als Mac- und Windows-Version. Mit dem Update hat HyperResearch multimediale Fähigkeiten erhalten: Es kann alle Quicktime-Formate speichern und anzeigen, also Video- und Audio-Interviews sowie Grafiken jeder Art - und verknüpft die erhobenen Daten mit der exakten Stelle des jeweiligen Interviews. Als voll funktionsfähige Demo ist HyperResearch 2.7 kostenlos, dann allerdings begrenzt in der Datenaufnahme, die Vollversion kostet 302 Euro. Mac OS 9 wird von dem Programm genauso unterstützt wie Windows 95. Native Intel-Unterstützung hat der Hersteller für das nächste, kostenlose Update angekündigt, er garantiert aber volle Funktionalität auf Intel-Macs über die PowerPC-Emulation Rosetta.

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