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Mit "SoonR" Zugriff per Handy auf alle Dateien

12.07.2006 | 09:53 Uhr |

Ein Word-Dokument auf dem Bürorechner vergessen? Ein Bild, das auf dem heimischen Mac liegt, aber genau jetzt gezeigt werden will? Ein Skype-Gespräch ins Ausland, obwohl der PC zu Hause steht? Soonr.com macht den Zugriff auf den Mac per Handy möglich.

Noch befindet sich das Projekt in der Beta-Phase, aber bereits jetzt klappt der Zugriff vom Mobiltelefon auf den Mac sehr anständig. macnews.de hat es im Kurztest schlicht "vom Hocker gehauen".

Das SoonR-Prinzip

Das müssen Sie haben: einen Mac oder Windows-PC, der ständig mit dem Internet verbunden ist, ein Mobiltelefon, das zumindest GPRS-fähig ist und einen WAP-Browser besitzt, und einen kostenfreien SoonR-Account. Den erhält automatisch jeder, der sich das Installations-Paket (1,3 MB) auf seinen Rechner lädt und so den Soonr Agent und die entsprechende Systemeinstellung installiert, wofür Administrator-Rechte nötig sind. Alle Programmbestandteile sind in englisch. Nach der Installation übermittelt SoonR den Inhalt ausgewählter Verzeichnisse (z.B. des Dokumente- und des Bilder-Ordners) und legt auch Kleinansichten (Thumbnails) dieser Dateien an, sofern das Dateiformat dies ermöglicht. Damit endet die Vorbereitung.

Das Handy als Fernsteuerung

Nach der Installation erhält der neue SoonR-Anwender eine SMS auf sein Handy - ein Klick genügt, der WAP-Browser öffnet sich und fragt nach den SoonR-Benutzernamen und Kennwort. Sofort nach dem Einloggen hat man Zugriff auf die freigegebenen Verzeichnisstrukturen. Vorsicht Kosten: Der Dienst an sich ist gratis, nicht aber die Verbindungskosten ins Internet vom Mobiltelefon aus. Wer kein zusätzlichen Datentarif mit seinem Provider abgeschlossen hat, darf sich über hohe Internet-Kosten auf der nächsten Rechnung nicht wundern.

Stellen wir und folgendes Szeanrio vor: Eine wichtige Unterlage fehlt an einem wichtigen Termin, etwa das Skript zu einem Vortrag. Dies liegt als Textdokument auf dem heimischen Rechner, der Ausdruck ist irgendwie verloren gegangen. Statt einen Panikanfall zu erleiden greift der Dozent einfach zu seinem Handy, loggt sich wie beschrieben ein, findet in der Verzeichnisstruktur die entsprechende Datei und hat jetzt mehrere Möglichkeiten.

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