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Externe 3,5-Zoll-Festplatte Seagate Free Agent Desk im Test

28.07.2009 | 15:20 Uhr |

Laut Seagate ist die Free Agent Desk das ideale Speichermedium für Fotos, Musik und Videos. Wir hatten die externe Festplatte im Test - und waren überrascht.

Seagate Free Agent Desk: Eine 1,5-TB-Platte mit USB-Anschluss
Vergrößern Seagate Free Agent Desk: Eine 1,5-TB-Platte mit USB-Anschluss

Testbericht zur externen Festplatte Free Agent Desk von Seagate

Mit ihrem silberfarbenen Design-Gehäuse macht die Seagate Free Agent Desk eine gute Figur auf dem Schreibtisch. Allerdings ist sie nur mit einem USB-2.0-Anschluss ausgestattet. Angesichts der hohen Kapazität wäre eigentlich eine eSATA-Schnittstelle die bessere Lösung gewesen.

Handhabung: Die Seagate Free Agent Desk wiegt 1036 Gramm ohne Netzteil, was für eine externe Festplatte im 3,5-Zoll-Format okay ist. Das Laufwerk ist zwar sehr breit, dafür aber auch flach. Und das silberfarbene, vorne abgeschrägte Gehäuse mit Pünktchen-Design und weiß beleuchtetem Seagate-Logo macht die Seagate Free Agent Desk auf jeden Fall zum Hingucker.

Ausstattung: Seagate legt der Free Agent Desk Montagematerial bei, mit dem sich die externe Festplatte auch vertikal betreiben lässt. Mit der beiliegenden Software Seagate Manager können Sie automatische und manuelle Backups vornehmen, Daten zwischen PC oder Notebook und der Seagate Free Agent Desk synchronisieren sowie Dateien verschlüsseln. Das Programm lässt sich sehr einfach und intuitiv bedienen.

Ergonomie: Mit maximal 40,9 Grad blieb die Seagate Free Agent Desk im Test recht kühl. Das ist aber nicht auf eine niedrige Leistungsaufnahme zurückzuführen, denn das Laufwerk erzielte mit 13,8 Watt den bisher höchsten Messwert im Leerlauf. Immerhin stieg der Wert bei Vollast "nur" auf befriedigende 14,6 Watt. Bei ausgeschaltetem Zustand ermittelten wir erneut einen Höchstwert: 4,9 Watt ist eindeutig zu viel. Hinzu kommt ein deutlicher Lautstärkepegel, der den Einsatz der Seagate Free Agent Desk im Arbeitszimmer fast unmöglich macht.

Tempo: Beim sequenziellen Lesen erreichte die Seagate Free Agent Desk eine mittlere Datenrate von 30,7 MB/s. Beim sequenziellen Schreiben brachte sie es auf 30,2 MB/s. Beide Werte wären für eine 2,5-Zoll-Platte gut, für ein 3,5-Zoll-Laufwerk sind sie jedoch viel zu niedrig - vor allem, wenn man die Werte mit den Tempo-Ergebnissen von eSATA-Platten vergleicht, die unser Testfeld und damit die Bewertung derzeit anführen. Immerhin war die Zugriffszeit der Seagate Free Agent Desk mit 10,98 Millisekunden relativ kurz.

Fazit: Die optisch gelungene Seagate Free Agent Desk enttäuschte mit geringer Geschwindigkeit und war darüber hinaus eine ausgesprochene Stromfresserin. Allerdings blieb sie selbst bei Vollast angenehm kühl.

Alternativen: Eine Seagate Free Agent Xtreme mit 1,5 TB ist dank zusätzlicher Firewire- und eSATA-Schnittstelle zwar etwa 30 Euro teurer als die Seagate Free Agent Desk mit gleicher Kapazität. Dafür war die Datenrate der externen Festplatte über den USB-2.0-Port höher, und auch der Stromverbrauch war etwas niedriger.

Varianten:
Seagate Free Agent Desk 500 GB
Seagate Free Agent Desk 640 GB
Seagate Free Agent Desk 1 TB
Seagate Free Agent Desk 1,5 TB
Seagate Free Agent Desk 2 TB

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