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Mit einem klopfenden Finger: Force Touch

20.11.2014 | 10:46 Uhr |

In denen in dieser Woche veröffentlichten Entwicklerrichtlinien stehen interessante Neuigkeiten über die Apple Watch. So wird nun auch klar, was hinter Force Touch steckt und wie die Uhr sparsam mit Energie umgeht.

Schon bei ihrer Premiere zeigte Apple, dass die Apple Watch sich nicht nur auf bloße Berührung versteht. Das Retina-Display der Uhr könne nicht nur den Touch erkennen, sondern auch seine Stärke. Mit Force Tocuh führt Apple somit eine neue Art der Steuerung ein. Wie man die kräftige Berührung einsetzt, legt Apple nun in seinen Entwicklerrichtlinien für das Watchkit offe n: Force Touch diene dazu, ein Kontextmenü zum jeweils aktiven Bildschirm zu zeigen. Dieses ist jedoch auf vier Einträge beschränkt und lasse sich nicht mit der digitalen Krone scrollen.

Generell versteht die Apple Watch keine mit mehreren Fingern ausgeführten Touch-Gesten, sondern nur die Berührung eines Fingers. Bilder vergrößern kann man also nur unter Zuhilfenahme der digitalen Krone und nicht wie mit der von iPhone gewohnten Zangengeste. Darauf müssen Entwickler ebenso achten wie auf die Tatsache, dass Anwendungen hauptsächlich auf den iPhones der Benutzer laufen sollen und die Uhr quasi lediglich als verlängerter Bildschirm dient. Dies soll die Laufzeit des Akkus verlängern, die Apple immer noch nicht spezifiziert hat.

Im Sinne hoher Energieeffizienz schaltet sich der Bildschirm auch nach geraumer Zeit ab, wenn der Träger der Uhr ihn nicht mehr betrachtet. Zumindest lässt sich dies aus dem Hinweis an Entwickler schließen, dass sie auch "erweiterte Mitteilungen" nutzen könnten, sehe der Besitzer der Apple Watch länger auf den Bildschirm der Uhr. Dieser hat in der 38-mm-Version übrigens 272 mal 340 Bildpunkte, die Apple Watch mit 42-mm-Bildschirm weist 312 mal 390 Pixel auf. Die Uhr erkennt vermutlich anhand der Beschleunigungssensoren, ob ihr Besitzer auf ihren Bildschirm schaut.

Apple hat im September "early 2015" als Veröffentlichungstermin der Apple Watch genannt, Retail-Chefin Angela Ahrendts soll in einem Briefing vom Frühling gesprochen haben. Ein März-Termin würde zu beiden Ankündigungen gleichermaßen passen.

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