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Mit eingebauter Sicherheit

23.07.2004 | 13:19 Uhr |

Der Hersteller 4D zeigt dieser Tage erstmals die neue Version seiner gleichnamigen Datenbanksoftware.

In einer Roadshow führt 4D momentan seinen Kunden die neue Version 2004 des Datenbank-Entwicklungssystems 4D vor, die noch in diesem Jahr ausgeliefert wird. Eine der Funktionen aus der langen Liste der Neuerungen ist die automatisierte Backup- und Restore-Funktion, die sowohl in der Desktop- als auch in der Server-Version enthalten und standardmäßig aktiviert ist. Stürzt beispielsweise die Anwendung ab, wenn noch nicht alle aktuellen Daten gesichert sind, so stellt 4D 2004 beim nächsten Programmstart automatisch aus der letzten gesicherten Version der Datenbank und den in einem Log-File protokollierten Arbeitsschritten den aktuellen Stand wieder her. Wurde die Datendatei durch einen Rechnerabsturz so beschädigt, dass sie nicht mehr verwendbar ist, wird automatisch das letzte Backup eingespielt und durch die im Log-File erfassten Arbeitsschritte aktualisiert. Da die Log-Datei sämtliche Vorgänge unter Angabe des jeweiligen Benutzers festhält, lässt sie sich auch zur Wiederherstellung eines früheren Zustands der Datenbank einsetzen. So ist es beispielsweise mit wenigen Mausklicks möglich, nach dem versehentlichen Löschen von Daten durch einen Anwender zum Zeitpunkt vor dem Löschvorgang zurückzukehren.

Nur noch für aktuelle Betriebssysteme

4D 2004 ist nur noch auf Mac-OS X ab Version 10.2 lauffähig, bei Windows werden die Versionen 2000 und XP unterstützt. Diese Einschränkung auf die aktuellen Betriebssysteme ermöglicht eine deutlich bessere Speicherverwaltung, die nun einfacher zu konfigurieren ist und einen Geschwindigkeitsgewinn mit sich bringt. Anders als noch die Vorgängerversionen übernimmt 4D 2004 die Objekte der Bedienoberfläche wie Fenster und Buttons vom jeweiligen System und zeichnet diese nicht mehr selbst, konvertierte ältere Anwendungen können aber die bisherigen Objekte weiterverwenden.

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