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Mobilcom will mit Kooperationen bei UMTS sparen

28.05.2001 | 00:00 Uhr |

Eine Kooperation kleinerer Mobilfunkanbieter
beim Aufbau des neuen UMTS-Netzes würde nach Ansicht der MobilCom AG
die Kosten drastisch senken. Die Investitionen in den neuen
Telefonstandard könnten um bis zu 40 Prozent reduziert werden,
erklärte das Telekommunikationsunternehmen am Freitag in Büdelsdorf
bei Rendsburg. Zudem könnte Deutschland als UMTS-Markt schneller
erschlossen und die Zahl der Antennen deutlich gedrückt werden, wenn
kleinere Anbieter zusammenarbeiten könnten.

Der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und
Post, Matthias Kurth, hatte Anfang des Monats deutlich gemacht, seine
Behörde würde die Kooperation kleinerer UMTS-Lizenznehmer zulassen.
Es dürfe dabei aber auf keinen Fall eine gemeinsame Marktstrategie
oder Gebietskartelle zwischen den beteiligten Netzbetreibern geben.
MobilCom-Chef Gerhard Schmid nannte diese Vorschläge ein «sehr
positives Signal». Damit könnte der deutsche Multimedia-Markt zum
Vorbild in Europa werden.
dpa

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