Zu den über 200 neuen Funktionen, die das neue Apple iOS 5 bringt, gehören auch einige, die die Verwaltung, Konfiguration und Absicherung von Apple-Geräten im Unternehmen erleichtern
Stehen größere Updates wie iOS 5 für Apple iPhone und iPad an, ist die IT-Abteilung zunächst skeptisch, was auf sie und die Anwender zukommt. Dabei hat Apple bei dem aktuellen Release auch an die Unternehmenskunden gedacht und eine Reihe neuer Management- und Sicherheits-Optionen eingebaut. "Die IT-Abteilung des Unternehmens hat mehr Einblick in das, was mit einem mobilen Gerät geschieht, und mehr Management-Optionen für die Sicherheit", erklärt Mobile-Device-Management-Anbieter MobileIron, der iOS5 bereits mit seiner Plattform unterstützt. Dadurch werde es sicherer und leichter, Mitarbeitern die Nutzung ihrer eigenen iOS-Endgeräte für die Arbeit zu erlauben. Hier ein Überblick über die Verbesserungen.
Eine der potenziellen Gefahren bei der E-Mail-Nutzung mit dem iPhone/iPad bestand bislang darin, dass Anwender Firmen-Mails ungehindert an ihren privaten Account weiterleiten konnten. Mit iOS 5 ist die IT-Abteilung nun in der Lage, diese Einstellung abzuschalten und so den Verlust von Unternehmensdaten vermeiden. Gleichzeitig lässt sich so eine deutlichere Trennung von geschäftlichen privaten E-Mails umsetzen. Außerdem kann die IT-Abteilung nun Apps daran hindern, E-Mails zu senden und schließt somit ein ungewolltes Datenleck. Als weiteren Punkt·unterstützt iOS 5 die Verschlüsselung von Mails mit S/MIME. Dies gewährleistet eine größere Sicherheit bei der Übertragung und sorgt für die Integrität der Nachrichten.
Auch was die Nutzung von Apps auf iPhone und iPad anbelangt, gewinnt die IT-Abteilung mit iOS 5 an Kontrolle hinzu. So kann die Synchronisation von Apps via iCloud oder iTunes nun durch die IT-Abteilung gesperrt werden. Außerdem lassen sich Enterprise-Anwendungen, die über Apples iPhone-Konfigurationsprogramm oder eine MDM-Lösung - hier hat Apple neue APIs bereitgestellt - auf den Geräten installiert wurden, bequem remote löschen. Entfernt der Benutzer dagegen das MDM-Profil auf seinem Endgerät, wird die IT-Abteilung nicht nur informiert. Sie kann zudem eine selektive Löschung von Unternehmensdaten erzwingen. Hierzu gehören nicht nur E-Mails, Kalender und Kontakte, sondern auch alle Unternehmens-Apps.
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