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Analyst rät Intel zur Chip-Produktion für iPad und iPhone

04.05.2011 | 07:21 Uhr |

Intel steht vor dem Problem, die "nächste Welle des Computings" ohne nennenswerte Marktanteile auf sich zurollen zu sehen, schreibt der Piper-Jaffray-Analyst Gus Richards

Intel Xeon 5500
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© Intel

Im boomenden Smartphone- und Tablet-Segment bekommt Intel mit seinen Atom-Prozessoren kaum einen Fuß auf den Boden. Damit Intel seine Fabriken auch in Zukunft auslasten kann, solle sich Intel als Hersteller von Kundenchips für Apple anbieten und die in Cupertino konzipierten Prozessoren für iPad und iPhone produzieren. Intel würde bei Apple eventuell offene Türen einrennen: Bisher stellt Samsung die in iPhone und iPad eingebauten A5-Chips im Auftrag Apples her. Da Samsung aber mit Apple bei den Endgeräten konkurriert, wird das Klima zwischen den Firmen immer schlechter, in den letzten Wochen haben die Rechtsabteilungen in Cupertino und Seoul Klagen und Gegenklagen wegen Patentverletzungen ausgetauscht. Apple wende sich von Samsung schon jetzt ab, berichtet Richard, Memory-Chips bestelle der iPad-Hersteller bei Elpida, Toshiba und Micron Technology.

Alles in allem zusammengezählt, rechnet Richard damit, dass Intel sich als Chip-Produzent für das iPad anbieten werde. Zusammen könnten die beiden Firmen eine Dominanz herstellen, wie es Intel und Microsoft in den Neunzigern als "Wintel"-Allianz gelungen war.

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