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Motorola: Windows Phone 7 kommt zu spät und reicht nicht

16.02.2011 | 08:04 Uhr |

Keine Lust auf Windows Phone 7 hat der Handy-Hersteller Motorola - das mobile Betriebssystem wäre nicht nur zu späte gekommen, sondern würde auch keine Flexibilität bieten.

Motorola Droid X Todesgriff
Vergrößern Motorola Droid X Todesgriff

Der Handy-Hersteller bringt das auf dem Mobile World Congress über seine Vizepräsidentin Christy Wyatt deutlich zum Ausdruck: "Ich sehe uns derzeit nicht Microsoft zu nutzen." Man könne zwar niemals nie sagen, doch stünde Windows Phone derzeit überhaupt nicht auf dem Plan. Motorola sei hingegen der einzige Hersteller, der über das komplette Angebot auf Android setze. Man habe sich zwar mit anderen Plattformen - und somit auch Microsoft - beschäftigt, doch diese verworfen. Insbesondere sei man mit der Leistungsfähigkeit des Microsoft-Betriebssystems für Smartphones und dessen Entwicklungsgeschwindigkeit unzufrieden gewesen, erklärte Wyatt.

Windows Phone habe deutlich später als Android zur Verfügung gestanden, nannte Wyatt einen der Hauptgründe der Entscheidung für Android. Zudem habe man ein Problem mit der geschlossenen Plattform des Softwareriesen: "Wir haben gerne eine Möglichkeit, einzigartigen Wert zu schaffen." Den einzigen Wert, den die Plattform bieten könne, sei angepasste Hardware. Die Angst des Nokia-CEOs vor einem Duopol teilt Wyatt nicht. Es gebe ausreichend Hardwarehersteller, deren unterschiedliche Innovationen den Markt treiben würden.

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