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Rubinstein spricht von WebOS-Comeback

17.11.2010 | 07:27 Uhr |

Palm-CEO Jon Rubinstein, einst bei Apple als "Vater des iPod" gehandelt, hat auf der Web 2.0 Conference über Pläne der HP-Tochter mit WebOS gesprochen.

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© Palm

Das Betriebssystem, das manche für besser halten als iOS, werde in naher Zukunft sein Comeback feiern und Smartphones, Tablets, Drucker und andere Geräte treiben, über die Rubinstein "noch nicht sprechen" könne. Rubinstein räumte ein, dass die Übernahme des einstigen PDA-Pioniers durch HP die WebOS-Entwicklung zunächst blockiert habe. Die Akquise habe Palm "den Wind aus den Segeln genommen", doch jetzt seien "alle wieder an der Arbeit."

HP nimmt die Übernahme von Palm jedoch ernst und verfolgt ernsthafte Pläne mit WebOS. Palm ist nun Teil der Personal Systems Group von HP, 200 einstige HP-Angestellte sind nach Sunnyvale in Kalifornien gewechselt, wo Palm weiterhin sein Hauptquartier hat. Rubinstein erklärte dem Publiku, dass Palm und HP daran glauben, Kunden würden mehr als nur ein mobiles Gerät einsetzen und etwa je nach Bedarf auf Smartphone, Slate oder Tablet zurückgriffen. "Ich denke, wir haben mehrere Produkte mit Hitpotential," schwärmt Rubinstein. Eine neue Version des Betriebssystems für diese Geräteklassen WebOS 2.0 soll "in den nächsten Monaten" fertig sein. An Neuerungen nennt Rubinstein etwa ein neues Design "stacked cards" für Multitasking, drahtlose Softwareupdates und eine neue konfigurierbare und universale Suche namens "Just Type".

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