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Mobilfunk dritter Generation bislang wenig attraktiv

04.09.2000 | 00:00 Uhr |

Die Mehrzahl aller Deutschen will sich angeblich
kein UMTS-Handy anschaffen. Wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel»
berichtet, wollten nur 22 Prozent der vom Emnid-Institut befragten
1 000 Personen «ganz sicher» oder «wahrscheinlich» das neue Multi-
Media-Handy anschaffen. 71 Prozent dagegen wollen «ganz sicher» oder
«wahrscheinlich» keines haben.

Nur in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen fiel der Zuspruch für
die neue UMTS-Technik, deren Mobilfunklizenzen Telefonunternehmen für
knapp 100 Milliarden DM vom Bund ersteigerten, höher aus. In dieser
Altersgruppe erwägten 33 Prozent den Kauf des Mobiltelefons, mit dem
man unter anderem auch im Internet surfen kann. Dabei würden die
meisten der potenziellen Käufer - 55 Prozent - nur bis zu 100 DM im
Monat für die neuen Handys ausgeben. 13 Prozent würden bis 200 DM und
immerhin elf Prozent sogar mehr als 200 DM monatlich in das Telefon
der Zukunft investieren.
dpa

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