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Mörder suchte nach Verstecken mittels Siri

14.08.2014 | 10:17 Uhr |

Menschen suchen über einen Sprachassistenten wie Siri anscheinend wirklich alles Mögliche. Sie wollen nicht nur Geburtstage, Orte, Restaurants und mehr wissen, sondern auch ganz andere Sachen. So zumindest bei einem Angeklagten geschehen.

Dabei geht es um einen vermeintlichen Mörder, der mithilfe von Siri nach einem geeigneten Versteck für seine Opfer gesucht hat. Siri stand natürlich mit Rat zur Seite und bot dem Mörder zahlreiche Möglichkeiten. Vom Sumpf über Müllcontainer bis hin zur Metall-Gießerei sind hier zahlreiche Vorschläge mit dabei gewesen.

Der Angeklagten soll im Jahr 2012 einen Studenten umgebracht haben. Es heißt, er habe damals Siri gefragt, wo er seinen Mitbewohner verstecken könnte. Siri bot ihm zahlreiche Vorschläge und schlug beispielsweise Orte wie Sumpfgebiet, Müllcontainer oder Schuttabladeplatz vor.

Mittlerweile kann man Siri fragen, wo man eine Leiche verstecken soll und die Sprachassistentin teilt mit, dass sie die Antwort mal wusste. Fragt man Siri noch ein paar mal, antwortet sie irgendwann nur noch mit „sehr witzig“, abschließend aber auch mit „schon wieder?“ Die Antworten, die Siri damals gegeben hat, möchte Apple daher keinesfalls noch einmal geben und somit unfreiwillig zum Helfer einer kriminellen Tat werden. Kein Wunder also, dass Apple die damaligen Vorschläge nun entsprechend geändert hat.

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