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Monitore & TVs: billig muss nicht schlecht sein

09.11.2006 | 17:29 Uhr |

In diesem Teil unserer Serie „Sparen am Mac“ geht es um Monitore und LCD-TVs.Der Bereich ist quasi unüberschaubar. Ständig tauchen neue Marken auf und verschwinden wieder. Bei Billiganbietern ist das nicht unüblich

Billige Flachbildschirme bekommt man inzwischen an jeder sprichwörtlichen „Ecke“. Sogar Lebensmitteldiscounter wie Aldi oder Norma haben zeitweise LCD-Monitore im Programm. Doch auch gilt: Billig muss nicht schlecht sein.

Generell kann man mit Billig-LCDs das ein oder andere Schnäppchen machen, denn die Panels sind in vielen Fällen identisch mit denen teurerer Modelle. Das liegt daran, dass die Zahl der Panel-Hersteller nicht sonderlich groß ist. Auch Billiganbieter kaufen daher bei den gleichen Lieferanten ein, wie exklusive Anbieter.

Eine Frage der Größe

Kaufgrund Nummer Eins ist die Bildschirmdiagonale. 17 Zoll ist nur noch was für Einsteiger, die sehr wenig Geld ausgeben wollen oder können. Wer mehr will, sollte einen 19-Zöller in Betracht ziehen, doch Achtung: Trotz größerer Bilddiagonale bieten 19-Zoll-Monitore keine höhere Auflösung. Sowohl die 17 Zöller- als auch die 19-Zöller bilden maximal 1280 x 1024 Punkte ab. Bei den 19-Zöllern sind die Pixel lediglich etwas größer. Anwender mit leichten Sehschwächen tun sich hier leichter.

Erst ab 20 Zoll steigt die Auflösung weiter an. Hier erhält man Geräte mit 1600 x 1200 Punkten. Damit lässt es sich schon sehr gut arbeiten, allerdings gibt es zwischen den 19-Zöllern und den 20-Zöllern einen deutlichen Preissprung. 19-Zöller beginnen schon für 200 Euro, einen 20-Zöller mit der hohen Auflösung bekommt man aber erst ab etwa 400 Euro.

Eine Zwischenlösung bilden die Breitbild-Monitore. Sie arbeiten nicht mit dem üblichen Seitenverhältnis von 4:3 (bei 17- und 19-Zöllern ist es 5:4) sondern mit dem an Breitbild-Filme angelehnten Verhältnis von 16:10. Da Computermonitore besonders im Heim-Einsatz immer häufiger auch als TV-Ersatz herhalten, machen Wide-Screen-Monitore durchaus Sinn.

Für Sparfüchse bieten sie zusätzliches Potenzial. 20-Zoll-Wide-Screen Monitore beispielsweise sind meist deutlich preiswerter, als normalformatige Geräte derselben Diagonale. Allerdings muss man hier gewisse Abstiche bei der Auflösung hinnehmen. Ein 20-Zoll-Monitor im Format 16:10 liefert eine Auflösung von 1680 mal 1050 Punkten. Das sind knapp 10 Prozent weniger als bei 1600 mal 1200.

Welche Erfahrungen haben Sie mit billigen Monitoren und LCD-TVs gemacht? Gibt es gar Geräte, von denen Sie dringend abraten? Diskutieren Sie in unserem Forum?

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