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Monitortrends auf der Cebit: Es wird flach

26.03.1998 | 00:00 Uhr |

Drei Trends prägten die Monitorpremieren auf der diesjährigen Cebit. Kathodenstrahlmonitore werden kompakter, die Monitoroberfläche plan, und LCD-Displays etablieren sich. Verschiedene Hersteller zeigten ihre Konzepte eines Kathodenstrahlbildschirms mit planer Oberfläche: Neben Samsung mit der "Dynaflat"-Technologie (siehe Meldung in dieser Ausgabe) traten auch Sony mit Bildröhren vom Typ "Flat Display Trinitron" und Mitsubishi mit "Natural Flat" auf. Auch LG Electronics zeigte ein Vorserienmodell. Die ersten Auslieferungen sollen im Frühsommer stattfinden.

Nahezu jeder Markenhersteller, darunter jetzt auch Apple, hat nun LCD-Displays im Angebot, und die Preise haben sich früher als noch letztes Jahr erwartet auf ein niedrigeres Niveau begeben. 14-Zoll-Displays mit TFT-Technik sind nun deutlich unter 5000 Mark erhältlich, 15-Zoll-Displays, die fast die Bilddiagonale eines 17-Zoll-Monitors erreichen, kosten um die 5000 Mark. Erstmals waren auch 18-Zoll-LCD-Displays mit Super-TFT-Technik zu sehen, so etwa ein Modell von Hitachi mit einer Auflösung von 1280 mal 1024 Bildpunkten, das im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Computertaugliche Gasplasma-Displays wie der PDP-V401E von Pioneer mit Diagonalen zwischen 40 und 44 Zoll waren der Blickfang auf vielen Messeständen.

Kurze Bautiefen sind ein Merkmal vieler neuer 17-Zoll und 19-Zoll-Monitore. Besonders kompakt ist der Nokia 446XS geworden. Der 19-Zöller mit 100-Grad-Ablenkung hat eine geringere Tiefe als durchschnittliche 17-Zoll-Monitore. ms

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