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Moore's Law gilt schon seit 50 Jahren

21.04.2015 | 08:11 Uhr |

Der 1965 aufgestellte Leitsatz einer stetig anwachsenden Rechenleistung von Prozessoren gilt bis heute.

Auch 50 Jahre nach der Aufstellung des Mooreschen Gesetzes gilt der Grundsatz nach wie vor, dass sich alle 18 Monate die Prozessorleistung verdoppelt. Die Aussage stammt von Gordon Moore, einem Gründungsmitglied von Intel. In der Zeitschrift Electronics veröffentlichte er am 19. April 1965 einen Aufsatz, der als Moore's Law bis heute für die gesamte Elektronikbranche als Leitschnur dient.

Dabei bezog sich die Aussage, dass sich die Prozessorleistung ungefähr alle 18 Monate verdoppelt, primär auf die Vergangenheit. Doch bis heute wurde diese Steigerung mit wenigen Abweichungen eingehalten. Immer wieder werden physikalische Grenzen angeführt, die die vorgegebene Entwicklung stoppen würden.

Derzeit werden Transistoren bereits im 14-Nanometer-Verfahren gefertigt. Ein Ende dieser Miniaturisierung ist noch lange nicht in Sicht. So geht Intel davon aus, dass in den kommenden zehn Jahren eine Fertigung im 5-Nanometer-Verfahren möglich sein wird.

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