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Moore's Law soll weitere 20 Jahre gelten

14.04.2005 | 13:53 Uhr |

Vier Jahrzehnte alt ist das berühmteste Gesetz der Computergeschichte, welches besagt, dass sich 18 Monate die Anzahl von Transistoren auf einem Chip verdoppelt.

Der Begründer der Theorie Gordon Moore glaubt weiter an ihr Fortbestehen.
"Moore's Law" ist quasi zu einem Naturgesetz in der Halbleiterbranche geworden. Am 19. April 1965 rief er in der Computerzeitschrift "Electronics" das Moor’sche Gesetz ins Leben. Er postulierte darin , dass in 18-monatigen AbständenComputerprozessoren preisgünstiger und gleichzeitig leistungsfähiger werden können. Damals konnte sich kaum jemand vorstellen, dass diese Prognose noch in 40 Jahren bestand haben kann.

In einem Telefoninterview mit dem IDG News Service sprach Gordon Moore nun davon, dass das Gesetz noch weitere ein bis zwei Jahrzehnte bestand haben könnte. Er fürchtet jedoch, "so eine Sache" könne nicht ewig weiter gehen. Dichte-Steigerungen seien zwar weiterhin möglich, aber irgendwann seien dann auch bei der Mikrotechnologie die Grenzen erreicht.

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