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Mord und Totschlag am Kinder-PC

30.03.2005 | 13:12 Uhr |

Wer Kinder hat, weiß es schon lange, jetzt bestätigen Marktforscher, dass Jugendfreigaben auf Computerspielen eher das Gegenteil bewirken.

Die Studie, die jetzt Eltern und Politiker aus der Sorglosigkeit reißen soll, stammt von der Hamburger Agentur :tfactory , die sich selbst als Spezialist für Jugendmarktforschung und Jugendmarketing bezeichnet und präsentiert deutliche Zahlen: So haben 21 Prozent der befragten 11 bis 12jährigen, die Hälfte der befragten 13 und 14 Jahre alten Jugendlichen und 40 Prozent der 15 bis 16jährigen schon für ihre Altersklasse verbotene Spiele wie Counterstrike, Unreal, Doom oder Return to Castle Wolfenstein gespielt. Wie bei fast allen Computerspielen ist das Gros der Benutzer männlich, Ausnahmen sind stark in den Medien präsente Spiele wie Counterstrike, die auch 20 Prozent der befragten Mädchen schon gespielt hatten.

Als Verantwortliche für diese Entwicklung sehen die Marktforscher vor allem die Eltern, da 80 Prozent der Befragten angaben, die verbotenen Spiele zu Hause auf dem PC zu spielen. Fast 50 Prozent der Jungen zwischen 11 und 18 Jahren spielen nach eigener Einschätzung mehr als 2 Stunden täglich, selbst bei den Jüngeren (11 und 12 Jahre) sind es schon über ein Drittel.

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