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Morgan Stanley rechnet mit sechs Prozent Dividende und glaubt an ein iPhone Mini

25.02.2013 | 10:26 Uhr |

Das Dezember-Quartal zeig, dass Apple mit dem vergünstigen iPhone-Vorjahresmodell unerwartet hohe Umsätze erzielte und für die immensen Barreserven eh nur Klagen zu erwarten sind.

Katy Huberty, eine Analystin bei Morgan Stanley, traf Apples Finanzchef Peter Oppenheimer, der sowohl Dividendenausschüttungen als auch die Einführung eines preiswerten iPhone-Modells angedeutet haben soll. In ihrem Bericht für Investoren bestätigt Huberty, das Neuentwicklungen auch weiterhin bei Apple ganz oben auf der Liste stehen. Daraus schließt sie, dass Apple an der Erweiterung der iPhone-Palette arbeitet und außerdem einem Ausbau der Dienste sich neue Märkte sichern will, berichtet AppleInsider . Huberty beschreibt, dass sich an der Grundhaltung von Apple auch nach dem Tod von Steve Jobs kaum etwas geändert hat und die Firma nach wie vor zuversichtlich über die Einführung von neuen Technologien in künftigen Produkten und Diensten spricht.

Hubertys Auswertungen von Apples Verkaufsstatistik des Dezember-Quartals ergab, dass die Nachfrage nach dem günstigen Vorjahresmodell iPhone 4 unerwartet stark war. Die Handelsspanne bei diesem Modell liegt bei 40 Prozent und Huberty erwartet, dass Apple ein Drittel davon einbüßen kann, um richtig erfolgreich mit einem günstigen, abgespeckten iPhone-Modell die Verkaufs- und Umsatzzahlen anzutreiben.

Apples Bargeld-Rücklage ist zur Zeit 40 Milliarden US-Dollar mehr als im März 2012 und Morgan Stanley schätzt es als sehr wahrscheinlich ein, dass Apple den Zugewinn mit den Aktieninhabern teilen wird. Huberty glaubt, dass Apple leicht den die 68-Prozent Auszahlungsmarke des Aktienindex S&P 500, der die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen umfasst, erfüllen kann. Für die Aktieninhaber wären das sechs Prozent Dividende - oder insgesamt 28 Milliarden US-Dollar Ausschüttung. Gegenüber Apples derzeitiger Quartals-Dividende von 2,3 Prozent wäre das ein beträchtlicher Gewinn-Anstieg. Um die erhöhte Dividende auszuzahlen, könnte Apple kurzfristig Bargeld ausleihen. Die Barreserven , die Apple im Ausland angehäuft hat, beschränken die Flexibilität von Apple und belasten den Aktienkurs.

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