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Mittwoch, 15. Juni

15.06.2011 | 00:00 Uhr

Mikrofon-App von Nuance für Nutzer von Dragon Naturally Speaking und Dictate. +++ Safari-Only-Modus für Mac-OS X 10.7 +++ Neue Version der Mozilla-Internetsuite Seamonkey 2.1 +++ Steve Jobs-Biographie als Comic +++ Preiswerte App-Store-Version von Drive Genius +++ Facebook hat die jüngsten Mitarbeiter +++ Markt für IT-Produkte steigt kräftig +++ Hacker greifen US-Senat an +++ Türkische Polizei verhaftet 32 Anonymous-Mitglieder +++ To-Do-Liste als Sprach-Memos +++ Unbekannte Daten im Papierkorb

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Mikrofon-App von Nuance für Nutzer von Dragon Naturally Speaking und Dictate.

Für Nutzer der beliebten Spracherkennungsprogramme Dragon Naturally Speaking und Dragon Dictate für Mac hat Nuance jetzt die App Dragon Remote Microphone bereitgestellt. Die kostenlose iPhone-App verbindet sich per WLAN mit einer Desktop-Version der Mac oder Windows-Version und macht das iPhone zum Mikrofon. Laut Hersteller erkennt das Tool eine Desktop-Version automatisch, Windows-Anwender müssen zusätzlich die Apple-Software Bonjour installieren oder die Netzwerkadresse manuell eingeben. Voraussetzung ist die Programmversion 11.5 für Windows oder Dragon Dictater 2.5 für den Mac. Die Mac-Version ist zu Preisen ab 130 Euro, die Windowsversion ab 40 Euro zu haben.

Safari-Only-Modus für Mac-OS X 10.7

Wie mehrere Nachrichtseiten berichten, bietet Apples kommendes Mac-OS X Lion einen neuen Safari-Modus. Zur Verfügung steht der Modus laut der Seite Mac Rumors über den Anmeldeschirm, über den man die Option "Restart to Safari" aufrufen kann. Dadurch startet man ein Minimalsystem, in dem man nur Safari nutzen kann. Der Internetzugang ist möglich, nicht jedoch der Zugriff auf alle Dateien der Festplatte und das Speichern von Dateien. Die Aufgabe dieses Systemmodus ist bisher nicht völlig geklärt. Laut Nutzerberichten scheint er auf dem Dienst "Find My Mac" zu beruhen und soll etwa die Ortung eines Macs zu erleichtern. Er kann aber auch als Notfall-System dienen und für Kiosk-Systeme interessant sein.

Neue Version der Mozilla-Internetsuite Seamonkey 2.1

Der beliebte Browser Firefox stammt auf dem Projekt Mozilla, das ursprünglich mehrere Internetprogramme in einer Internetsuite integrieren wollte. Neben dem erfolgreichen Webbrowser Firefox ist deshalb weiterhin die integrierte Internetsuite Seamonkey verfügbar - die aber von deutlich weniger Anwendern genutzt und langsamer als Firefox aktualisiert wird. In einer Oberfläche vereinigt das Programm einen Browser, der mit der neu erschienenen Version 2.1 auf dem gleichen Stand wie Firefox 4 ist. Die Software bietet zusätzlich einen E-Mail- -Client, Adressbuch, den HTML-Editor Composer und IRC-Client Chatzilla. Neu in Version 2.1 ist die Unterstützung des Synchronisierungsdienstes Sync, der Such-Plug-ins Open Search und Unterstützung des HTTP-Headers Do Not Track und viele weitere kleine Aktualisierungen. Eine deutschsprachige Version ist verfügbar, Versionen für Windows, Mac und Linux sind zu haben.

Steve Jobs-Biographie als Comic

Biographien von Steve Jobs gibt es bereits ins stattlicher Anzahl, bald gibt es auch eine Version in Comic-Form. Das von dem Verlag Bluewater herausgegebene englischsprachige Werk stammt von dem Autorenpaar C.W. Cooke und Chris Schmidt. Ab 13. September ist der Comic etwa bei Barnes & Nobles, Borders und Amazon verfügbar. Laut Verlag war der große Erfolg eines Biographie-Comics über Mark Zuckerberg ein Grund für die Publizierung. Der Comic ist aber offenbar eher als leichte Kost gedacht, vom Autor C.W. Cooke stammen etwa bereits Comics über Prinz William und Kate Middleton und Lady Gaga .

Preiswerte App-Store-Version von Drive Genius

Die Software Drive Genius von Prosoft ist ein bewährtes Festplattentool für die Wartung und Optimierung von Festplatten, mit einem Preis von über hundert Euro aber recht teuer. Möglich sind die Defragmentierung, die Suche nach Duplikaten und die Prüfung und Überwachung der Festplatte auf Fehler und weitere Aufgaben. In einem Test der Macwelt erhielt die Software mit 1,7 eine sehr gute Bewertung. Die neue App-Store-Version Drive Genius 3 LE kostet nur 45 Euro hat aber eine gewichtige Einschränkung: Sie kann nur externe Festplatten nutzen. Startvolumes und interne Festplatten kann das Tool nicht überwachen und optimieren - diese Einschränkung folgt laut Hersteller durch die Nutzungsbedingungen des App Stores. Eine bootfähige DVD oder das Booten von einer anderen Festplatte werden ebenfalls nicht unterstützt. Ein Upgrade auf die Vollversion ist für 39 US-Dollar möglich.

Facebook hat die jüngsten Mitarbeiter

Wie eine aktuelle Untersuchung der US-Firma PayScale zeigt, rekrutieren viele Unternehmen in der IT-Branche heute deutlich jüngere Mitarbeiter, die mit einem satten Einstiegsgehalt und großzügigen Prämien zu Höchstleistungen motiviert werden sollen. Vorreiter dieses Trends ist Facebook, das mit 26 Jahren das geringste Durchschnittsalter bei den Bediensteten aufweist und "Frischlinge" mit einem ersten Jahreseinkommen von 59.100 Dollar (umgerechnet rund 40.300 Euro) belohnt.

"Die IT-Industrie ist voll von höchst erfolgreichen, rasant anwachsenden Unternehmen, die verschiedene Positionen zu füllen haben", heißt es in dem von PayScale vorgelegten Bericht. Dabei werde deutlich, dass sich die firmeninternen Richtlinien der Personalpolitik grundlegend verändert haben. So würden heute immer mehr junge Mitarbeiter eingestellt, auch wenn diese noch über vergleichsweise wenig Berufserfahrungen verfügen. Gleichzeitig locken etwa Branchengrößen wie Facebook neue Mitarbeiter mit üppigen Einstiegsgehältern und einem überaus angenehmen Arbeitsumfeld, um sie für ihre oft mit überdurchschnittlichem Stress verbundene Tätigkeit zu kompensieren.

"Die Anforderungen, die in Bezug auf Alter und Berufserfahrungen von den Personalverantwortlichen in Unternehmen gestellt werden, hängen immer vom jeweiligen Umfeld und dem konkreten Beschäftigungsfeld ab, in dem ein Mitarbeiter eingesetzt werden soll", stellt Otmar Schranz, Geschäftsführer der So.is.it Unternehmensberatung, im Gespräch mit pressetext klar. Dass IT-Firmen wie Facebook das Alter wichtiger einschätzen als die Erfahrung, sei gut vorstellbar. "In der Regel geht aber sicher die Erfahrung vor", betont Schranz.

Die Gründe hierfür seien klar: "Als Arbeitgeber möchte man eine gewisse Sicherheit haben, dass ein Mitarbeiter die ihm gestellten Aufgaben positiv erfüllen kann. Hierfür ist nun einmal eine mehrjährige Berufserfahrung vonnöten", erläutert der Unternehmensberater. Zudem liege es im Interesse jedes Personalverantwortlichen, wenn die Betreuungszeit, die für neue Mitarbeiter aufgewandt werden muss, so gering wie möglich gehalten werden kann.

Nicht nur was das Durchschnittsalter der eigenen Mitarbeiter betrifft, liegt Facebook ganz klar auf Platz eins. Auch bei der durchschnittlichen Berufserfahrung findet sich das Social Network, dessen Gründer Mark Zuckerberg selbst gerade einmal 27 Jahre alt ist, mit einem sehr geringen Zeitraum von drei Jahren an vorderster Stelle. Bei anderen IT-Größen wie Amazon (8), Apple (8), Dell (14), Google (7), Hewlett-Packard (18), IBM (19), Intel (13) oder Microsoft (9) liegen die Vergleichswerte laut PayScale-Untersuchung deutlich höher. (pte)

Markt für IT-Produkte steigt kräftig

© BITKOM

In Europa ist allerdings die Last hoher Staatsverschuldung deutlich zu spüren und dämpft die Investitionsbereitschaft in IT-Infrastruktur. Das zeige sich besonders in Ländern wie Großbritannien, Spanien, Griechenland und Irland, teilte der Verband am Dienstag mit . Deutschland habe sich allerdings von diesem Trend abgekoppelt und verzeichne einen Zuwachs von 4,3 Prozent. Damit liegt Deutschland noch vor den USA mit einem erwarteten Plus von 3,9 Prozent. Europaweit liegt der Wert bei 2,9 Prozent und einem Umsatz von 314,6 Milliarden Euro.

Weltweit ist der Aufholbedarf der sogenannten Schwellenländer Treiber der Nachfrage nach Computern, anderer Hardware, Software und IT-Dienstleistungen. "Die aufstrebenden Volkswirtschaften investieren massiv in moderne Technologien", sagte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. In China legt der Markt in diesem Jahr etwa um 11,3 Prozent auf 55 Milliarden Euro zu, in Russland und Indien jeweils um 14,5 Prozent.

In Japan dürfte die verheerende Natur- und Atom-Katastrophe zu einem sinkenden Bedarf führen. Hier rechnet der Verband statt zuvor mit einem leichten Plus mit einem Einbruch um 1,2 Prozent. Die Folgen der Katastrophe seien allerdings regional begrenzt. "Die Situation in Japan hat gleichwohl zu einer Störung der globalen Lieferkette bei der Herstellung von Hightech-Produkten geführt", sagte Scheer.

In der IT- und Elektronik-Branche ist es üblich, dass die Produktion hoch spezialisierter Fertigungsteile wie etwa bestimmte Displays in der Hand weniger oder einzelner Hersteller liegt. Dieses sogenannte "Single Sourcing" werde aufgrund der Erfahrungen in Japan derzeit überprüft, hieß es.

Für die Prognosen bezieht sich der BITKOM auf Berechnungen des EITO (European Information Technology Obersvatory), einem eigenen Forschungsinstitut, das unter anderem mit Marktforschern von IDC und GfK zusammenarbeitet. (dpa/tc)

Hacker greifen US-Senat an

LulzSec nimmt neben Unternehmen auch die Regierung ins Visier
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© lulzsecurity.com

Der Hacker-Gruppe Lulz Security (LulzSec) ist es am vergangenen Wochenende gelungen, in die Server des US-Senats einzudringen. Als Beweis präsentierte die Gruppierung auf ihrer Website nun angebliche „interne Dateien“, die im Rahmen des Hacks erbeutet wurden. Zu den Beweggründen von LulzSec gehört jedoch nicht etwa Spionage, sondern schlichte Rache. Wie die Gruppe erklärt, möge Lulz Security „die US-Regierung nicht sonderlich“.

Der US-Senat bestätigte den Angriff und erklärte heute, dass es am vergangenen Wochenende tatsächlich einen unbefugten Zugriff gegeben habe. LulzSec sei es dabei aber lediglich gelungen, Verzeichnisstrukturen einzusehen. Sensible Daten seien dabei nicht gestohlen worden. Die Verwaltung des US-Senats habe eigenen Aussagen zufolge aber dennoch eine Sicherheitsprüfung für die entsprechenden Server angeordnet.

Chinesische Hacker greifen Googlemail an

LulzSec hatte in den vergangenen Wochen bereits einen Angriff auf den Spiele-Publisher Bethesda gestartet. Dabei wurden die persönlichen Daten sowie Passwörter und E-Mail-Adressen von Spielern gestohlen und auf dem Torrent-Portal The Pirate Bay veröffentlicht. Anfang Juni nahm sich die Hacker-Gruppe außerdem die US-Website von Sony Pictures zur Brust und entwendete die Nutzerdaten von mehreren Millionen Sony-Kunden.

Hacker wollen Betreiber von Isharegossip verraten

Heute führte LulzSec einen Schlag gegen die US-Porno-Website pron.com und erbeutete die Mailadressen und Passwörter von über 26.000 Kunden, welche Anschließend auf der offiziellen Website der Gruppe veröffentlicht wurden.

Türkische Polizei verhaftet 32 Anonymous-Mitglieder

Türkische Polizei führt Schlag gegen Anonymous
Vergrößern Türkische Polizei führt Schlag gegen Anonymous
© http://www.du-bist-anonymous.de/

Die Hacker-Organisation hat es nach dem japanischen Elektronik-Konzern Sony mittlerweile auf die türkische Regierung abgesehen. In der vergangenen Woche kündigte die Gruppe mit „Operation Turkey“ einen Schlag gegen die Behörden an, in deren Rahmen am Wochenende mehrere Regierungs-Websites gehackt wurden. Die Polizei reagierte schnell und nahm heute 32 verdächtige Anonymous-Mitglieder in zwölf Städten fest.

Hacker veröffentlichen Nutzerdaten eines Porno-Dienstes im Web

Den Anstoß zu „Operation Turkey“ gab die geplante Einführung von Internet-Filtern. Das Projekt soll im August 2011 online gehen und wird von der Telekommunikationsbehörde Telekomünikasyon / TIB geleitet. Derzeit werden in der Türkei bereits mehr als 7.000 Internet-Seiten blockiert. Mit dem neuen Filter-System könnten daraus noch wesentlich mehr werden. Um die Einführung zu behindern, wurde auch die türkische Telekommunikationsbehörde zum Opfer der Anonymous-Angriffe.

Hacker wollen Betreiber von Isharegossip verraten

Erst am vergangenen Wochenende wurden drei führende Anonymous-Mitglieder in Spanien verhaftet . Den Verdächtigen wird unter anderem die Teilnahme am PlayStation-Network-Hack zur Last gelegt. Anonymous rächte sich daraufhin und legte am Sonntag die Website der spanischen Polizei für mehrere Stunden lahm. Die Gruppe bestehe eigenen Aussagen zufolge nicht aus Terroristen, sondern kämpfe für die Rechte der Bürger.

To-Do-Liste als Sprach-Memos

VoCal liefert mehrere Funktionen, um die Sprachaufnahme so schnell und einfach wie möglich zu gestalten. Nach dem Aufrufen der App, beginnt diese auf Wunsch die Aufnahme per Tap oder über den Bewegungssensor, d.h. sobald man das iPhone ans Ohr hält. Die Aufnahme endet, wenn der Benutzer das iPhone wieder vom Ohr entfernt oder mit einem Tap auf den Stop-Knopf. In den Voreinstellungen nimmt VoCal die Konfiguration der Benachrichtigungsart, des Benachrichtigungszeitpunkts und der Snooze-Funktion entgegen. Hier legt der User zudem fest, ob die App statt eines Erinnerungstons gleich die ersten 30 Sekunden der Aufnahme abspielen soll.

Noch in der Testphase ist die Synchronisation der Erinnerungstermine mit dem iOS-Kalender. Sprachaufnahmen exportiert die Software per E-Mail-Anhang als Audiodatei (.m4a), die sich mit vielen Programmen abspielen lässt. Ausbaufähig sind die Grundeinstellungen, etwa ein zweiter optionaler Erinnerungszeitpunkt und wiederkehrende Ereignisse. Bedienungsanleitung und VoCal selbst sind in Englisch.

Fazit

Die durchdachte Handhabung macht aus VoCal eine schnelle und unkomplizierte Erinnerungshilfe für unterwegs.

VoCal Version 1.51

Die App pusht Spracherinnerungen an iPhone-User

GZero Ltd, www.gzero.com/

Preis: 2,39 €

Gesamtnote: 1,9

Vorzüge: Schnelle Sprachaufnahmen für unterwegs

Nachteile: Wenige Erinnerungsoptionen, App in Englisch

Typ: (iPhone, iPod touch, iPad, iOS 4.0.1)

Alternativen: -

iTunes-Link: http://itunes.apple.com/de/artist/gzero-ltd/id307951631

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